Streit unter Geschwister? So spielt das Erstgeborene nicht die zweite Geige!


Streit unter Geschwistern | SALON MAMA

Juhu, ein Geschwisterlichen ist da. So plötzlich! Und ebenso plötzlich dreht sich das Leben nicht mehr alleine um das Erstgeborene. Da ist Eifersucht vorprogrammiert. Im Moment hat ein Kleinkind keine Ahnung warum es sich so fühlt und was es gegen dieses lästige Neugeborene unternehmen kann. Der Streit unter Geschwister hat begonnen …

Das ältere Kind wünscht sich verzweifelt die volle Aufmerksamkeit seiner Eltern zurück und verhält sich deshalb möglicherweise daneben oder „verlernt“ so manche Dinge plötzlich wieder. Vielleicht hüpft es wie wild auf der Couch herum während Mama versucht dem Baby ihre Brust zu geben. Oder das Kind versucht das neue Geschwisterchen mit offensichtlichen Stößen zu bestrafen. Wer jetzt Schiedsrichter spielen muss, braucht starke Nerven – und diese Tipps:

Offen vom Familienzuwachs erzählen

Vorarbeit ist bei der Familienerweiterung besonders wichtig. Deshalb sollten Eltern ihren Kinder von baldigen Baby erzählen. Mit dem Wachsen des Bauches, nimmt auch das Verständnis des Kleinkindes zu, das nun auch sehen kann was passiert. Dann gilt es das Kind in den Vorbereitungen zu integrieren. Dazu gehört ein Kuscheltier für das Geschwisterchen aussuchen oder die Wanddekoration mitgestalten. Das Kind ist nun Teil der familiären Veränderung.

Das Baby ist da

Jetzt wird es ernst: Das Baby ist da und kommt nun zur Familie nachhause. Jetzt liegt es an den Mamis das Erstgeborene auch bei der Pflege des Babys zu integrieren. Das Kind hat einiges zu tun und kann vielleicht mit großem Enthusiasmus überraschen. Zunächst, denn jedem Anfang liegt ein Zauber inne. Falls dann der Moment kommt, in dem Kleinkinder doch keine Lust mehr haben zu helfen, sollte man das auch akzeptieren. Manchmal ignorieren Kinder das neue Familienmitglied lieber. Dann heißt es abwarten, bis das Kind selbst wieder neugierig wird.

Zeit für das Erstgeborene

Schimpfen, wenn das ältere Kind eifersüchtig ist, ist nun fehl am Platz. Verständnis für diese neuen Gefühle und mehr Zeit mit dem Erstgeborenen sollten dagegen an erster Stelle stehen. Das Kind weiß so, dass seine Gefühlswelt verstanden wird und nicht alleine damit ist. Und ab und an sollten Eltern wieder ein bisschen mehr Zeit mit dem älteren Kind verbringen – Bauklötze spielen oder kuscheln. Auch, wenn Mama in dieser Zeit das Baby jemanden anderem anvertrauen muss. Tipp: Mama und Papa können sich abwechselnd um die Kinder kümmern. So konzentriert sich immer ein Elternteil genauso intensiv auf das Kleinkind wie auf das Neugeborene. Deal, oder?

Titelbild: time. / photocase.de

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