Sonnencreme für Babys – das gibt es zu beachten


die beste Sonnencreme für Babys

Die ersten warmen Sonnentage lassen unsere Herzen höher schlagen. Wer einen Balkon oder einen Garten hat, kann es in diesen Tagen meistens gar nicht erwarten nach draußen zu kommen. Obwohl es in der Sonne noch nicht so heiß ist wie im Sommer, ist sie dennoch mindestens genauso stark. Wer mit den Kleinen den Tag draußen verbringen will, sollte ein paar Dinge in Sachen Sonnenschutz beachten. Wir helfen euch dabei, die richtige Sonnencreme für Babys zu finden und geben hilfreiche Tipps für unbeschwerte Sonnenstunden.

Wie viel Sonne verträgt mein Baby?

Experten sind sich einig, dass es grundsätzlich vermieden werden soll, Babys direkter Sonne auszusetzen. Grund dafür ist der noch fehlende Selbstschutz der Haut des Babys. Diese ist noch besonders dünn und zart und verbrennt innerhalb von 10-15 Minuten in der prallen Sonne. Die Produktion des körpereigenen braunen Hautfarbstoffes Melanin ist erst mit etwa 15 Jahren ausreichend vorhanden. Im ersten Lebensjahr sollten Babys überhaupt nie der direkten Sonne ausgesetzt sein.

Wer jedoch in den Urlaub fährt oder einen Nachmittag im Tiergarten plant, wird es nicht immer vermeiden können, dass Sonnenstrahlen auf die Babyhaut treffen.

Wie schütze ich mein Baby vor der Sonne?

Richtige Kleidung

Der beste Sonnenschutz ist Kleidung. Auch bei warmen Temperaturen sollte versucht werden, auf lange Kleidung zurückzugreifen. Besonders geeignet sind luftdurchlässige Stoffe und jene, die mit einem speziellen UV-Schutz ausgestattet sind. Das wird durch eine besonders dichte Verarbeitung und den Rückgriff auf Kunstfasern, die UV-Licht reflektieren, erreicht. Hier ist es besonders ratsam auf den Hersteller zu achten. Viele Kleidungsstücke, die einen hohen Schutzfaktor anpreisen, halten nicht das was sie versprechen. Wichtig: Selbst die beste UV-Kleidung schützt nicht so gut wie eine Sonnencreme!

Sonnenhut

Ein Sonnenhut schützt nicht nur vor einem Sonnenbrand, sondern auch vor einem Sonnenstich. Wichtig ist dabei, dass er auch den Nacken und das Gesicht entsprechend schützt. Basecaps sind als „Sonnenhut“ daher ungeeignet.

Sonnenbrille

Wenn das Kind es zulässt, sind Sonnenbrillen ein wichtiger Schutzfaktor. Sind die Augen längere Zeit sehr hellem Licht ausgesetzt, kann es zu Rötungen und unangenehmem Brennen kommen. Dabei ist es empfehlenswert einen Optiker aufzusuchen, der über passende Sonnenbrillen berät. Und: Die Tönung der Gläser, sagt nichts über den UV-Schutz aus.

Mittagszeit meiden

In der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonne um ein Vielfaches stärker als am restlichen Tag. In dieser Zeit sollte direkte Sonne komplett vermieden werden. Wer sich im Urlaub aufs Zimmer zurückzieht und ein paar Stunden ausruht, kann dann den späten Nachmittag umso mehr genießen. Übrigens: Auch Erwachsene sollten zu dieser Zeit nicht in der prallen Sonne liegen! Mit jedem starken Sonnenbrand steigt das Hautkrebsrisiko stark an.

Ausreichend Trinken

Auch wenn Babys noch nicht schwitzen können, ist regelmäßiges Trinken an Sommertagen besonders wichtig. Am besten eigenen sich dafür Wasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees oder verdünnte Fruchtsäfte.

Sonnencreme auftragen

Mindestens eine halbe Stunde bevor das Baby ins Freie kommt, sollte Sonnencreme aufgetragen werden. Besonders schützenswert sind dabei natürlich die Hautstellen, die nicht von Kleidung bedeckt sind. Wer vor hat ins Wasser zu gehen, sollte auf jeden Fall wasserfeste Sonnencremes verwenden und regelmäßig nachcremen. Es sollte immer bedacht werden, dass Sonnencreme in erster Linie den Schutz der Haut bezweckt und nicht einen längeren Aufenthalt in der Sonne.

Die beste Sonnencreme für Babys

Es gibt immer wieder Stimmen die meinen, dass Sonnencremes bei Babys unter einem Jahr vermieden werden sollen. Als Grund dafür wird herangezogen, dass schädliche Stoffe besonders leicht durch die Haut aufgenommen werden können – Babys haben im Vergleich zu Erwachsenen eine viel größere Hautoberfläche im Verhältnis zu ihrer Körpergröße. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Babys noch nicht richtig schwitzen können, um ihren Körper zu kühlen. Wenn Sonnencreme am ganzen Körper aufgetragen wird, kann das Schwitzen zusätzlich erschwert werden.

Am besten ist es daher Sonnencreme für Babys hauptsächlich dort zu verwenden, wo keine schützende Kleidung die Haut bedeckt. Auch auf Handflächen und Fußsohlen nicht vergessen!

Und damit die Haut des Babys nicht unnötig belastet wird, sollte man auf spezielle Sonnencremes für Babys und Kleinkinder zurückzugreifen. Ideal sind hier Naturkosmetik-Produkte, die ohne schädliche Chemikalien auskommen.

Alverde und Nivea als Testsieger

Im Jahrbuch Kleinkinder 2016 von Öko-Test, gilt der alverde Sun Baby Sonnenbalsam LSF30 als Testsieger. Aus 23 getesteten Sonnencremes, hat die von Alverde als einzige das Label „sehr gut“ abgestaubt. Mit „gut“ abgeschnitten haben die Ladival Sonnenschutzmilch für Kinder und die Bübchen Sensitive Sonnenlotion LSF 50plus.

Der aktuellste Test für Kindersonnencremes von Stiftung Warentest hat die Sun Kids Pflegende Sonnenmilch von Nivea mit der Note 1,9 als beste Sonnencreme für Babys bewertet.

Sonnencreme für Babys

Und wenn es doch einmal passiert?

Auch wenn man ganz besonders gut aufpasst, kann es passieren, dass das Baby einen Sonnenbrand bekommt. Bei einem leichten Sonnenbrand empfiehlt es sich, mehrmals täglich ein nasses und kühles Kleidungsstück für 10-15 Minuten auf die verbrannte Stelle zu legen. Auch ein Bad in lauwarmem Wasser kann der Rötung entgegenwirken. Wichtig ist zu beachten, dass das Baby dabei nicht friert. Nachher am besten die Haut mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion auf Wasserbasis versorgen. Wenn der Sonnenbrand stärker ist und es zu Bläschenbildung kommt, sollte auf jeden Fall ein Kinderarzt aufgesucht werden.

 

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