Das Geheimrezept für gute Erziehung? Keine zu hohen Erwartungen!


guter Erziehung

In sämtlichen Bereichen des Elternseins hetzt man erwartungsvoll von einem Meilenstein in der Entwicklung seines Kindes zum Nächsten. Dabei machen sich Eltern Druck, den sie unbewusst auch auf ihre Kinder übertragen. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, seine eigenen Begabungen und Nichttalente! Was wir also ebenso für eine gute Erziehung brauchen: keine zu hohen Erwartungen!

Das Kind schläft einfach nicht durch. Irgendwann dehnten die Eltern diese Hoffnung der nächtlichen Ruhe auf sechs Monate aus. Als es acht Monate alt ist und immer noch fast jede Nacht aufwacht, haben sie sich mit diesem Schicksal abgefunden. Nein, sie haben nicht die Hoffnung aufgegeben. Sie haben akzeptiert und ihre Erwartungshaltung herabgesetzt. Dafür freuen sie sich jetzt über jede Errungenschaft. Besagtes Kind schläft plötzlich nicht mehr im Elternbett. So liegen Eltern einfach gut im Plan, als ihm ständig hinterherzuhinken.

Eltern-Konkurrenzkampf? Nein, danke!

Und Schlaf ist nicht das einzig heikle Thema. Manche Eltern machen aus den Meilensteinen ihrer Kinder sogar einen Konkurrenzkampf. Immer dann, wenn Kinder etwa gleich alt sind. Diese Sorte von Eltern schaffen es sogar dort Leistungsdruck entstehen zu lassen, wo erst gar keiner da war. Dabei wolltet ihr das gar nicht von eurem Kind erwarten? Zugeben, jede Mutter ist schon mal in die Falle des Eltern-Konkurrenzkampfes getappt. Fakt ist jedoch: Meilensteine, die in der Medizin genannt werden, sind extrem breit gefächert und eigentlich nur dazu da, um schwerwiegende Krankheiten zu erkennen. Wenn diese jedoch nicht haargenau zum vorgesehenen Zeitpunkt passieren, ist das noch lange kein Grund um Alarm zu schreien.

Ein Ansatz für gute Erziehung

Seine Erwartungen in der Erziehung herunterzuschrauben heißt nicht, dass man sich grundsätzlich damit zufrieden gibt, was nicht erreicht wird. Es handelt sich dabei vielmehr um einen Erziehungsansatz, der Druck wegnimmt und seine Kinder akzeptiert wie sie sind. So kann man der Entwicklung seines Kindes mehr Raum geben und diesen Ansatz bis ins Teenageralter beibehalten. Eltern leben damit viel entspannter und Kinder werden dazu ermutigt, genau der Mensch zu werden, der sie selbst sein möchten. Und das ist das Beste, was man erwarten kann.

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