Weihnachtliches Dessertrezept: Mini-Pavlovas mit Cranberry-Kompott, Joghurt und Pistazien


Mini Pavlovas Rezept - Salon Mama

Uuiihh, wie die Zeit verfliegt! Weihnachten steht mal wieder vor der Tür und als begeisterte Hobbyköche sind viele von euch wahrscheinlich schon dabei, Weihnachtsmenüs zu planen. Für all jene, die jetzt schon keine Vanillekipferl, Linzeraugen & Co mehr sehen können, haben wir ein weihnachtliches Dessertrezept, das leicht, dennoch genussvoll ist: Mini-Pavlovas mit Cranberry-Kompott, cremigem Zimt-Joghurt und karamellisierten Pistazien, die sich ideal als Nachspeise nach einem deftigen Festmahl eignen.

Traditionellerweise ist Pavlova eine Baisertorte, die mit Schlagobers und Früchten der Saison gefüllt bzw. garniert wird. Ob sie ursprünglich aus Australien oder Neuseeland stammt, steht bis heute nicht fest. Tatsache ist jedoch, dass sie in beiden Ländern, und darüber hinaus, ganzjährig eine beliebte Süßspeise ist.

Unser Rezept ist eine etwas abgespeckte Version des Originalrezepts, da anstelle von Schlagobers Griechisches Joghurt verwendet wird. Ein bisschen Schokolade in der Baisermasse sorgt allerdings für den nötigen Genussfaktor.

Salon Mama wünscht guten Appetit sowie ein besinnliches und kulinarisches Weihnachtsfest!

Weihnachtspavlova

Weihnachtliches Dessertrezept: Mini-Pavlovas mit Cranberry-Kompott, cremigem Zimt-Joghurt und karamellisierten Pistazien

Zutaten für ca. 8 Mini-Pavlovas:

Baiser-Nester:

  • 4 Eiweiß
  • 225g Kristallzucker
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Weißweinessig
  • 1/2 TL Vanilleextrakt oder Samen einer 1/2 Vanilleschote
  • 75g dunkle Schokolade

Zutaten für Baiser

Garnitur:

  • 250g frische Cranberries
  • 50g Kristallzucker
  • Saft von 1 Orange
  • 1 Zimtstange
  • 2cl brauner Rum oder Cointreau
  • 300g dickes Griechisches Joghurt
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 1 EL Kristallzucker
  • 100g geschälte Pistazien
  • 2 EL Honig
  • jeweils 2 filetierte Orangenspalten pro Pavlova
  • Staubzucker
  • Schokoladeraspeln

Zutaten für Garnitur

Zubereitung:

Backrohr auf 180°C Heißluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Zuerst die Schokolade im Wasserbad schmelzen und dann auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Bevor das Baiser zubereitet wird, muss sicher gegangen werden, dass die Rührschüssel, in der das Eiweiß geschlagen wird, einwandfrei sauber ist. Am besten eignet sich eine Glas-, Keramik- oder Metallschüssel, da in Plastikschüsseln oft Fettrückstände zurückbleiben. Um sicher zu gehen, dass die Schüssel auch ganz sauber ist, mit Zitronensaft oder Essig und Küchenrolle auswischen.

Eiweiß vorsichtig vom Dotter trennen und sicher gehen, dass dabei keine Dotterspuren ins Eiweiß gelangen. Mit einem elektrischen Handmixer oder einer Küchenmaschine das Eiweiß kurz aufschlagen, bis es leicht schaumig wird. Nun langsam den Kristallzucker einrieseln lassen und bei höchster Stufe weiterschlagen bis sich ein fester, glänziger Eischnee ergibt (ca. 7-8 Min.). Zum Schluss Speisestärke, Salz und Vanille vorsichtig unter den Eischnee heben.

Eiweiß steif schlagen

Mit einem Esslöffel vier gleichgroße Häufchen der Baisermasse auf jedes Backblech setzen und kreisförmig verstreichen, damit kleine Nester mit ca. 8-9cm Durchmesser entstehen. Jedes Nest mit etwas geschmolzener Schokolade beträufeln und vorsichtig mit dem Baiser verwirbeln, damit ein marmoriertes Muster entsteht. Einen weiteren Esslöffel Baisermasse auf jedes Nest setzen und wieder mit Schokolade beträufeln und mit dem Baiser verwirbeln. Eine kleine Mulde in der Mitte jedes Nests formen, in die später das Joghurt und Cranberry-Kompott kommen.

Eischnee kreisförmig auf Backblech streichen Geschmolzene Schokolade und Eischnee marmorieren

5 Min. bei 180°C backen, dann auf 110°C reduzieren und das Baiser für ca. 40 Min. fertigbacken. Die Baisernester sind fertig, wenn sie außen knusprig und innen noch etwas zäh und weich sind. Nach der Backzeit aus dem Backrohr nehmen und auf dem Blech abkühlen lassen.

Fertig gebackener Baiser

In der Zwischenzeit das Cranberry-Kompott zubereiten. Dafür 50g Kristallzucker in einem Topf bei mittlerer Hitze leicht karamellisieren lassen und mit dem Rum oder Cointreau ablöschen. Bei diesem Vorgang ist Vorsicht geboten, da sehr heißer Dampf aufsteigt und man sich schnell verbrennen kann.

Zucker karamellisieren

Nun Orangensaft, Cranberries und Zimt dazugeben und auf niedriger Hitze für ca. 15 Min. langsam dahinköcheln lassen. Das Kompott abkühlen lassen.

Cranberry-Kompott zubereiten Cranberry-Kompott

Um die Pistazien zu karamellisieren, diese in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze goldbraun rösten und mit dem Honig beträufeln. Kurz durchmischen und sofort auf einem Bogen Backpapier verteilen.

Joghurt mit 1 EL Zucker, etwas Orangensaft und Zimt abschmecken.

Zum Servieren jeweils einen Esslöffel Joghurt und Cranberry-Kompott in die Mulde der Baisernester setzen und mit filetierten Orangenspalten und karamellisierten Pistazen garnieren. Zum Schluss mit Staubzucker und Schokoraspeln bestreuen.

Pavlova mit weihnachtlichen Cranberries, Joghurt und karamellisierten Pistazien

Wenn ihr zu eurem Weihnachts-Festmahl auch Suppe servieren wollt, dann probiert doch eines unserer leckeren Rezepte für Geröstete Rote-Rüben-Suppe oder Feurige Asiatische Kürbis-Kokossuppe.

Salon-Mama Tipp: Wer keine Cranberries zur Hand hat, kann auch andere (gefrorene) Beeren, wie Himbeeren oder Brombeeren, verwenden. Grundsätzlich eignen sich säuerliche Beeren bzw. Früchte am besten für Pavlova, da sie einen leckeren Kontrast zum süßen Baiser bieten.

 

 

 

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