„Zum Muttertag, zum Muttertag, sag ich dir, dass ich dich mag!“


Musst du deiner Mama auch immer eine SMS schreiben, ob du gut zu Hause angekommen bist? Ist ein Besuch bei deiner Mama gerne garniert mit Fragen zum Thema „Ich find das Internet auf dem Tablet nicht mehr“? Stellt sie dir auch immer ein Stück Kuchen zum Kaffee, obwohl du ausdrücklich gesagt hast, „heute nicht, danke“? Alles #TypischMama, oder? Hast du auch so eine liebenswerte Anekdote über deine Mama parat und möchtest du ein Muttertagsgeschenk – und zwar ein Milka Pralinen Package in der Limited Edition und einen Blumenstrauß – gewinnen? Dann musst du unbedingt bei unserem unten stehenden Gewinnspiel mitmachen.

 

Wie unsere Autorin Pamela Rußmann das Tochter- bzw. Muttersein erlebt und was für sie #TypischMama ist, erzählt sie uns hier:

Wie eine Mutter 

In meiner Küche gibt es ein Kastl, in dem sich ein paar Generationen von Tupperwaredosen in allen erdenklichen Formen, Größen und Farben zusammengerottet haben. Ich fühle mich von diesen praktischen Utensilien nicht übermäßig angezogen. Ich habe sie mir zugelegt, als ich Mutter geworden bin und plötzlich für Ausflüge aller Art und Ausdauer Apfelschnitze, Gurkenscheiben, Brote und Kekse in kleinkindgerechte, auslaufsichere Portionen abpacken musste. Meine Mama hat auch so ein Kastl. Ich sollte sie einmal fragen, seit wann.

Wenn meine Tochter von der Schule heimkommt, stelle ich ihr mit ehrlichem Interesse die gleiche Frage, die auch ich gestellt bekommen habe, nämlich „und wie war´s in der Schule?“, und meine Tochter quittiert die Frage mit derselben ehrlichen  Geste, mit der auch ich sie beantwortet habe: mit einem genervten Augenrollen inklusive Schultasche in die Ecke schmeißen. Ein Ritual, das irgendwann eingezogen ist im Haus und den Tag in zwei Hälften teilt.

Und dann gibt es die liebevollen Rituale, die die Kindheit strukturierten. In der letzten Sommerferienwoche durfte ich mit ihr ein neues Outfit für das neue Schuljahr shoppen gehen, bei Nachmittagsjausen verwöhnte sie mich und meine Freundinnen mit liebevoll gebastelten Spießchen, zu Ostern färbten wir Eier gemeinsam, zu Weihnachten durfte man erst ins seit Stunden versperrte Wohnzimmer, wenn das Christkind auf magische Weise das Glöckchen geläutet hatte. Am Muttertag bedankten wir uns mit selbst geschriebenen Gedichten, die sich nicht immer reimten, dafür waren die Blumen selbst gepflückt aus dem Garten.

Auch ich schaufelte meiner kleinen Tochter Reisberge auf den Kinderteller in Form von Eisbergen mit einer einsamen Erbse als Gipfelkreuz, nach wie vor basteln wir in der Vorweihnachtszeit Schneesterne für die Fenster, generell ist Dekoration im Jahreskreis zu einem Fixpunkt geworden in meinem Haushalt. Bin ich wie meine Mutter geworden? Oder ist das einfach #typischmama?

Pamela Rußmann

Als Mutter findet man sich in hübscher Regelmäßigkeit in Situationen wieder, die wenig glamourös sind. Situationen, an die man nicht denkt, wenn man versonnen und von Glückshormonen geflutet über den wachsenden Babybauch streichelt, auf der Picknickdecke liegt und hochmütig den fluchenden Müttern zulächelt, die ihrer Brut quer durchs Gestrüpp nachhechten, „Hannah, hör sofort damit auf“ brüllen und eindeutig zu lange schon keinen Friseur mehr aufgesucht haben. Passiert. Uns. Sicher. Nicht.

Einen Wimpernschlag in der Menschheitsgeschichte später findet man sich auf einer Parkbank wieder, wippt und schaukelt vor sich hin, auch wenn man kein Kleinkind auf dem Schoß zum Wippen und Schaukeln hält, es ist zur Gewohnheit geworden, der Körper macht das jetzt einfach so, und tauscht souverän in bruchstückhafter Kommunikation – „komm da wieder raus, du wirst total dreckig!“ – mit einer anderen erwachsenen Wippfrau Informationen von extraordinärer Bedeutung aus. Die Dealer-Mütter: ich geb dir, du gibst mir. Salben gegen Hautausschläge, Einschlaftricks, damit das Kind vor der Mutter einschläft, Kinderärzte mit den kürzesten Wartezeiten der Stadt, eben die Dinge, die die Welt vor dem Kollaps bewahren. Zwischendurch taucht ein Patschhandi aus dem Nichts auf, wischt sich die sandpanierten Finger in deine Hosenbeine, du schleckst über deinen Daumen und wischst dem Kindergesicht die Kekspampe von der Wange. Zum Glück realisiert dein durch Schlafentzug weichgekochtes Hirn nicht, dass du deinem Kind mit deiner Spucke das Gesicht sauber gemacht hast, wäh, ekelhaft, das absolute NoGo ist passiert, das wollten wir nie machen! Nie! Weil es gibt Grenzen! Oder?

Die Grenzen verlaufen vor allem zwischen den Generationen. Weil sie nicht dabei gewesen sind, werden die jeweils Nachgeborenen seit Jahrhunderten mit dramatisierter Zeitgeschichte erpresst:

Sowas hätt´s früher nicht gegeben.

Ich war auch mal so jung wie du.

Ich hätte mich nicht getraut, mit meiner Mutter so zu reden.

Ich hab nicht so lang aufbleiben dürfen wie du.

So viel Schokolade haben wir nie gekriegt.

Bis die lieben Kleinen auf die Idee kommen, die Eltern der Eltern zu fragen, ob sie wirklich so grässliche, unbarmherzige, spaßverderbende Kinderhasser gewesen sind anno dazumal, ist man aus dem Gröbsten raus und kann sich in der Zwischenzeit neue Strategien für den Alltag überlegen.

„Aber nur ausnahmsweise.“

Die Mutterschaft ist gespickt mit kleinen Schwindeleien, Notlügen und Ablenkungsmanövern. Natürlich dreht man den Kindern diskret den Rücken zu, wenn man sich eine halbe Tafel Schokolade gierig in den Schlund stopft! Alles müssen die Kinder ja wirklich nicht sehen. Natürlich besteht man darauf, dass regelmäßig warme, vollwertige Mahlzeiten eingenommen werden! Dass, sobald die Kids auf Oma-Urlaub oder Schullandwoche sind, als erstes die Küche geschlossen wird und man sich die bestellte Pizza um halb zehn am Abend auf der Couch gönnt, während man am Laptop die neueste US-Serie bingewatched, ist völlig irrelevant, weil wir sind ja erwachsen, wir dürfen das. Parallelgesellschaften gibt es nicht? Ach was, die gibt es in jeder 3-Zimmer-Wohnung mit mehr als einer Generation darin.

Pamela Rußmann

Und dann gibt es da noch andere, völlig irrationale Situationen, an die man nicht denkt, wenn man im Watschelgang dem Geburtstermin entgegenwankt und auf die einen keiner vorbereitet hat und die dein Herz wärmen, wie sonst nichts auf dieser Welt. Dass man vor lauter Liebe um das Kind herumschmelzen könnte, wenn es immer und immer wieder versucht, einen Purzelbaum ohne deine Hilfe zu schaffen. Oder wenn du in den Rückspiegel schaust und siehst, dass dein Kind erschöpft von einem Sommertag auf der Heimfahrt im Auto im Kindersitz eingeschlafen ist. Oder wenn es dich staunend ansieht, weil du das scheinbar für immer kaputte Lieblingsspielzeug ruckzuck mit ein paar Handgriffen repariert hast. Wenn das Kind fiebrig an dir klebt und nur von dir eine Geschichte vorgelesen bekommen will und dich selig ansieht, weil du die Tierstimmen so toll nachmachen kannst. Weil das Kind sagt, dass das Essen bei dir zuhause einfach am besten schmeckt. Und dann denkst du nach, von wem du das alles eigentlich gelernt hast? Und kommst drauf: von der besten Mama der Welt. Von meiner Mama.

Pamela Rußmann

Willst du deiner Mama zum Muttertag am 14. Mai DANKE sagen? Dann mach doch bei unserem MILKA GEWINNSPIEL mit:

Was musst du dafür tun?

Auf Muttertag.milka.at kannst du unter dem Hashtag #TypischMama und #milka erzählen, warum deine Mama so einzigartig ist und welche liebenswerte Angewohnheit sie ganz besonders macht.

Oder erzähle deine persönliche #TypischMama Geschichte auf Instagram und tagge zu den, schon genannten Hashtags #TypischMama und #milka, unbedingt noch @salon.mama.

Zu Gewinnen gibt es: 3x Milka Pralinenpackages und 3x Blumensträuße.

Das Gewinnspiel endet am 14.05.2017 Der/Die GewinnerIn wird schriftlich via Facebook/eMail verständigt.
Alle Details zu unseren Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen.

Freuen uns auf eure #TypischMama Geschichten!

In freundlicher Zusammenarbeit mit Milka. 

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