Erster Kindergartentag: Loslassen für Mamas leicht gemacht

Erster Kindergeburtstag

Endlich ab in den Kindergarten! Doch die Freude über ein neu gewonnenes Stück Selbstständigkeit wird getrübt durch den Wehmut so mancher Mutter. Loslassen müssen jetzt nicht nur die Kleinen lernen, sondern vor allem sensible Mamas! Wie das bloß gehen soll? So! Dann klappt das auch mit dem ersten Kindergartentag.

Langsam abnabeln

Eltern fällt der emotionale Abnabelungsprozess meist leichter, wenn er schrittweise erfolgt. Daher bieten Kindergärten den sanften Einstieg ein, bei dem Kinder von Tag zu Tag länger im Kindergarten verweilen. Nicht nur für die Kleinen eine sanfte Eingewöhnungsphase und so können sich Kinder und Mamas gleichermaßen auf die Trennung vorbereiten. Mütter sollten doch schon lange vor dem ersten Kindergartentag „üben“: Wenn Kleinkinder beginnen bei den Großeltern zu übernachten, verlieren sie die Scheu vor Fremden und auch sensible Mamas lernen mit der Abwesenheit des Nachwuchses umzugehen.

Abschied kurz und schmerzlos machen

Den ultimativen Ratschlag, wie Eltern bei einer heftigen Trennungsszene mit dem Kind umgehen sollten, gibt es nicht. In diesem Moment findet der größte Kampf im Inneren der Mutter statt – eigentlich würde sie ihr Kind am liebsten wieder mit nach Hause nehmen, ruft sich jedoch ins Bewusstsein, dass es sich hierbei um eine normale Reaktion handelt und es kein Grund zur Sorge gibt. Kein leichtes Unterfangen, zugegeben! In der Regel beruhigt sich das Kind recht schnell, sobald Mama aus Sichtweite ist. Und wenn Mama dann wieder zurück ist, wird es schon wieder freudestrahlend in ihre Arme laufen. Für Mamas ist es daher am sinnvollsten, wenn sie sich ohne Diskussionen verabschieden. Also Augen zu und durch!

Vertrauen zur Bindung mit anderen Personen

Sobald Mütter Vertrauen zur anderen Personen, bei denen sich ihr Kind aufhält, gefasst haben, fällt automatisch auch das Loslassen wieder leichter. Doch sogar das bedarf an Zeit und „Kindergarten-Tanten“ werden erst im Laufe der Zeit zu lieb gewonnen „Ersatz-Mamis“. Fakt ist, ein Kind kann sich auch bei anderen Personen so wohl fühlen wie bei der eigenen Mutter. Vorausgesetzt die Mutter lässt das zu. Daher sollten Mütter offen für andere Verhaltensweisen im Umgang mit ihren Kindern sein und „neue Wege“ akzeptieren. Ein Kind lernt eben von unterschiedlichen Vorbildern.

Schlechtes Gewissen ist tabu

Das Loslassen wird oftmals durch die Mütter selbst erschwert, wenn sie dabei negative Gefühle hegen: Zweifel, ein schlechtes Gewissen oder auch Angst um das eigene Kind können zu Kämpfen bei der Trennung führen. Das Kind ist bereit nun auch von anderen zu lernen und Eltern sollten deshalb kein schlechtes Gewissen haben.

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