Impfen in Zeiten von Corona

GESUNDHEIT | IMPFEN

TRAVEL GUIDE TULUM MIT KINDERN

*Anzeige

Es gibt ja keinen Impfschutz gegen das Coronavirus – wofür also impfen? Impfungen retten nach wie vor Leben und wie die Welt ohne diese medizinische Errungenschaft aussehen würde, erleben wir gerade hautnah in der Corona-Krise. Man muss sich natürlich auch weiterhin bewusst sein, dass es neben Corona viele andere Infektionskrankheiten gibt – Masern, Mumps, Meningokokken, Röteln uvm. Vor allem Familien, müssen sich seit Wochen mit so vielen Themen auseinandersetzen, beruflich wie privat und da rückt die Wichtigkeit von Impfungen auch verständlicherweise erstmal in den Hintergrund. 
Dabei ist es aber so wichtig, dass Durchimpfungsraten weiter hoch gehalten werden um so zu vermeiden, dass Infektionskrankheiten, wie die Masern, Keuchhusten usw. nicht wieder auf dem Vormarsch sind.

Vom 24. bis 30. April findet die World Immunization Week statt. Die ganze Welt steht unter dem Zeichen der Impfung und die Experten betonen: „Impfen rettet Leben!“.

„Besonders jetzt sind geplante Impfungen, Impfauffrischungen und Mutterkindpass-Unterschungen wichtig. Alle geplanten Arzttermine wahrnehmen und Kontakt mit dem Kinderarzt halten.“

Jetzt erst recht: Impfungen nicht vernachlässigen

Zuhause fühlt man sich derzeit am sichersten. Von allen Seiten wird geraten, soziale Kontakte zu meiden und das Haus nur zu verlassen, wenn es auch wirklich notwendig sei. Welche Arzttermine sind wichtig? Können bzw. sollen Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen momentan durchgeführt werden? Und wie läuft ein Arztbesuch derzeit ab? Viele Fragen und natürlich auch Unsicherheiten. ..Und genau deshalb habe ich mich am Freitag mit Dr. Alexander Schneider – Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde – über einen Instagram Live-Chat genau darüber unterhalten. Gerne fasse ich die Fragen und wissenswerten Antworten für euch in diesem Blogartikel nochmal zusammen…

dr. Alexander Schneider
  • Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde
  • Oberarzt an der Univ. Klinik für Kinder und Jugendheilkunde Wien
  • Additivfacharzt für pädiatrische Intensivmedizin und Neonatologie
  • Notarzt
  • Vater einer Tochter
kalinka_Ordinationsshooting-0061-683x1024-2
Instagram Live-Chat mit Dr. Alexander Schneider: impfen in Zeiten von Corona

Eine Stunde habe ich mich mit dem Kinderarzt Dr. Alexander Schneider unterhalten zu Fragen wie: Sollen Impfungen laut Impfplan stattfinden? Wie wichtig sind jetzt Impfauffrischungen? Wie ist die Vorgehensweise bei MKP-Untersuchungen? Welche Sicherheitsmaßnahmen gibt es? Antworten zum Ausklappen!

Die Kinderklinik im AKH Wien wird Covid-19 frei gehalten und es liegt derzeit kein Kind auf der Intensivstation.

Derzeit wird viel zuhause therapiert und sehr viele Diagnosen werden auch über Telemedizin gestellt – über Telefon, über Fotos, Whats app, Skype. Telemedizin war vor Covid-19 nur sehr beschränkt möglich, die Angst auf Seiten der Ärzte aber auch Patienten, dass Fehldiagnosen gestellt wurden war einfach zu groß. Hier gibt es nun einen großen Sprung in Richtung Digitalisierung. Ein Trend, der womöglich auch nachhaltig anhalten wird. 

Vor allem zu Beginn wurde von öffentlichen Stellen darauf appelliert nur in dringenden Fällen Arztermine zu vereinbaren und stark darauf zu achten, dass es man sich nicht in Gefahren-Situationen begibt. Wichtig! Als Mama soll und muss man auch weiterhin auf das Bauchgefühl hören und in Notsituationen ohne zu zögern den Arzt aufsuchen! Arzttermine sind auch derzeit möglich und sehr wichtig! 

Die Abläufe in Ordinationen sind sehr geordnet und spezielle Sicherheitsmaßnahmen sind vorgesehen. Wichtig ist, dass man vor Terminvereinbarung den Arzt telefonisch kontaktiert und alle Details zum Termin ​abklärt. Es gibt verkürzte Time-Slots und Pausen zwischen den Patienten – mind. 10 Minuten. Die Wartezimmer sind leer und es gibt ausreichend Desinfektionsmittel, Handschuhe und die Ärzte behandeln in Schutzkleidung. Falls Kinder gesundheitlich vorbelastet sind, können diese Patienten den ersten oder den letzten Termin am Tag anfragen. Zudem können sich Mamas zuhause bereits ihre Fragen genau überlegen und auch aufschreiben. So wird alles verlässlich geklärt und der Termin läuft reibungslos und im vorgesehen Time-Slot ab. 

Seit wenigen Tagen gibt es von der Österr. Ärztekammer und der Med Uni Wien den Appell an Ärzte die Ordinationen hochzufahren und wieder auf Normalbetrieb umzustellen – für geplante
Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen usw.

Dr. Alexander Schneider rät dringlichst dazu auch jetzt alles Mutterkindpass-Untersuchungen bis zum 2. Lebensjahr durchzuführen! 

Vor allem jetzt macht es Sinn Impfauffrischungen durchzuführen, und es ist wichtig eine Grundimmunisierung aufrecht zu erhalten. Krankheiten wie Masern, Meningokokken usw. gibt es auch trotz Coronavirus und es ist wichtig die Grundimmunisierung aufrecht zu erhalten. 

Wichtig ist jetzt z.B. auch die Zecken-Impfung, vor allem, weil man sich zur Zeit auf Grund von Spaziergängen viel draußen und im Wald aufhält. Zecken überleben viel länger, weil die Winter nicht mehr so kalt sind. 

Grundsätzlich soll man den Impfpass prüfen, mit dem Kinderarzt Rücksprache halten und alle Impfungen, die anstehen, auch jetzt wie geplant durchführen. 

Dadurch, dass derzeit alle Schulen und Kindergärten geschlossen sind, sind Kinder grundsätzlich weniger krank und deshalb ist die Zeit jetzt sehr geeignet um Impfungen durchzuführen. 

Im Vergleich zu vielen anderen Ländern hat man die Situation in Österreich noch relativ gut in Griff. 
Vorsicht ist weiterhin das oberste Gebot. Auf den Straßen gibt es wieder viel Bewegung deshalb muss man die drei Grundregeln auch wirklich einhalten:  Hände waschen, Abstand halten und Maske tragen!
 
Dabei den Mund-Nasen-Schutz  auch richtig tragen und Mund UND Nase schützen bzw. bedecken.
 
Das Einhalten der Regeln, kann wieder ein bestimmtes Sicherheitsgefühl zurückgeben. 

*Anzeige: Artikel in Zusammenarbeit mit GSK im Zusammenhang mit der Awarenesskampagne #impfcheck2020

DIESE BLOGPOSTS KÖNNTEN DIR GEFALLEN
Instagram

INSTA TALK | Flatten the curve: Aktuelle Lage & Vorausschau

GESUNDHEIT | coronavirus

TRAVEL GUIDE TULUM MIT KINDERN

Laura Kaser | 21. März 2020 

Durch Beobachtung und Analyse der aktuellen Gegebenheiten in China und Italien haben unzählige Länder und Entscheidungsträger den Ernst der Lage erkannt und vielerorts von „diese Corona-Sache ist kein großes Ding“ auf nationalen Notstand umgestellt. Weltweit stehen Politik und Gesundheitssysteme vor der Herausforderung „richtige“ Maßnahmen zu treffen – dabei fahren Länder unterschiedlichste Strategien. Dieser Artikel beleuchtet den aktuellen Stand und weitere Entwicklungen. Die Inhalte basieren auf Einschätzungen und Analysen vom Epidemiologen PD Dr. Franz Wiesbauer und von diversen wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

inhalt
  1. Die aktuelle Situation: Das Problem
  2. Welche Szenarien gibt es?
  3. Was zählt jetzt am meisten?
  4. Q&A: Einige wichtige Fragen und Antworten
  5. Weiterer Verlauf & Ausblick
  6. Überblick Empfehlungen und Maßnahmen
1. Die aktuelle Situation: das problem

Das Coronovirus (SARS-CoV-2019) bzw. die dadurch ausgelöste Krankheit CoronaVirusDisease-19 (COVID-19) ist eine neuartige Atemwegserkrankung und ist erstmals Ende Dezember 2019 in der Millionenstadt Wuhan in Erscheinung getreten. Fortan hat sich das Virus weltweit rasant verbreitet: hunderttausende Infizierte, unzählige Todesfälle und ganze Gesundheitssysteme brechen zusammen. Genau hier liegt das Problem: kein Land der Welt verfügt über ausreichend Ärzte, Pflegepersonal, Intensivbetten, Beatmungsgeräte und medizinische Schutzkleidung um zeitgleich Massen an Infizierten ausreichend zu versorgen. Man schätzt, dass 20% der Infizierten 3% ein Intensivbett benötigen.

Warum haben viele Länder/Bevölkerung die Ausbreitung des Virus so stark unterschätzt?

Zur Zeit als Italien den Lockdown verordnet hat, gab es bereits in Spanien, Deutschland, Frankreich und USA jeweils mehr Fälle.

Über einen längeren Zeitraum wurde die Situation und die Folgen des Virus stark unterschätzt. Die täglichen Schlagzeilen aus Italien haben die Ernsthaftigkeit immer mehr verdeutlicht und andere europäische Länder dazu veranlasst, so schnell wie möglich Maßnahmen zu ergreifen.

Zwei Gruppen von Ländern: ZUR VERANSCHAULICHUNG

GRUPPE A: SPANIEN, FRANKREICH…
Zeitplan und Maßnahmen am Beispiel von Spanien:

  •  Donnerstag, 12. März: der Präsident wies die Andeutungen zurück, wonach die spanischen Behörden die Gesundheitsbedrohung unterschätzt hätten
  • Freitag, 13. März: der Ausnahmezustand wurde erklärt
  • Samstag, 14. März:  diverse Maßnahmen wurden ergriffen –  Menschen können ihr Zuhause nur für wichtigen Gründen verlassen (Lebensmittel, Arbeit, Apotheke, Krankenhaus, Bank); Spezielles Verbot mit Kindern spazieren zu gehen oder Freunde/Familie zu sehen (außer um sich um Menschen zu kümmern, die Hilfe benötigen, aber mit Hygiene- und Abstandsmaßnahmen); alle Bars und Restaurants wurden geschlossen (nur take away); alle Unterhaltungsangebote werden geschlossen: Sport, Filme, Museen, städtische Feste, Hochzeiten ohne Gäste, bei Beerdigungen können nicht mehr als eine handvoll Menschen teilnehmen; der Nahverkehr bleibt offen
  • Montag, 16. März:  Landgrenzen wurden geschlossen

GRUPPE B: USA, UK, SCHWEIZ, NIEDERLANDE…
Zeitplan und Maßnahmen am Beispiel von den USA:

  • Mittwoch, 11. März: Reiseverbot
  • Freitag, 13. März: Nationaler Notfall wurde erklärt aber keine sozialen Distanzierungsmaßnahmen
  • Montag, 16. März: Regierung fordert die Öffentlichkeit auf, Restaurants oder Bars zu meiden und Veranstaltungen mit mehr als 10 Personen zu besuchen. Die sozialen Distanzierungsmaßnahme sind jedoch nur ein Vorschlag. Viele Staaten und Städte ergreifen die Initiative und fordern viel strengere Maßnahmen.
2. welche Szenarien gibt es?

Es gibt drei unterschiedliche Szenarien bzw. Strategie zur Bekämpfung des Coronavirus:

A. Keine Maßnahmen
B. Milderung (Mitigation)
C. Unterdrückung (Suppression)

Es folgen nun Schaubilder und Übersichten von Vor- und Nachteilen der jeweiligen Strategien/Szenarien:

szenario a: keine massnahmen

Bei diesem Szenario gibt es keinerlei Maßnahmen, Einschränkung von sozialen Kontakten, usw. 

pros

• schnelle Erreichung einer Herdenimmunität (Die Idee ist, dass alle Menschen, die infiziert sind und sich dann erholen, danach immun gegen das Virus sind.)

CONS

• Virus verbreitet sich rasant
• Infizierter trifft auf andere und steckt so im Schnitt 2-3 Mitmenschen an
• Totaler Kollaps der Gesundheitssysteme
• Millionen Todesfälle: die Sterblichkeitsrate liegt bei 4% (vs. 0,9%, bei Eindämmung des Virus)
WICHITG: nicht nur Corona-Patienten sind unter den Todesfällen, sondern auch all jene, denen keine medizinische Versorgung mehr gegeben werden kann (Unfälle, Herzinfarkte usw.) 

Infektionen und Todesfälle in den USA, falls KEINE Maßnahmen getroffen werden. Quelle: Epidemic Calculator
Coronavirus-Patienten im Krankenhaus vs. Systemkapazität. Quelle: Tomas Pueyo analysis

Nach diesen Erkenntnissen ist Szenario A, keine Maßnahmen zu setzen, also keine Option. Die beiden verbleibenden Optionen sind B) „Milderung“ und C) „Unterdrückung“. Beide verfolgen das Konzept „flatten the curve“ (die Kurve abzuflachen), gehen dabei aber sehr unterschiedlich vor.

szenario b: Milderung (Mitigation)

Der Grundsatz dieser Strategie sieht folgendermaßen aus. Es ist unmöglich das Coronavirus jetzt zu verhindern. Wir lassen es also einfach seinen Lauf nehmen, während wir versuchen, den Spitzenwert der Infektionen zu verringern. Dabei ist das Ziel, die Kurve nur ein wenig abzuflachen, um die Situation für das Gesundheitssystem besser handhabbar zu machen. Länder wie USA und UK haben diese Strategie bis dato verfolgt. Neueste Erkenntnisse über die Entwicklung und die Folgen dieser Strategie, haben diese Länder jedoch zum Umdenken gebracht, mit einem damit verbundenen Kurswechsel zu Maßnahmen von Szenario C) „Unterdrückung“.

pros

• schnellere Erreichung einer Herdenimmunität
• Schaden für die Wirtschaft hält sich in Grenzen

CONS

• Virus verbreitet sich sehr schnell
• wissentliche Überfoderung der Gesundheitssysteme, hoher Mangel an Intensivbetten über Monate (durch teilweise Abflachung der Kurve)
• Todesrate wird um mindestens das 10-fache erhöht
• auch hier gilt: nicht nur Corona-Patienten sind unter den Todesfällen, sondern auch all jene, denen keine medizinische Versorgung mehr gegeben werden kann (Unfälle, Herzinfarkte usw.)
Unterliegt der Annahme: Der Virus mutiert nicht so stark (was auch bislang so bestätigt wurde). Durch die hohe Infektionsrate wird jedoch dem Virus ermöglicht stark zu mutieren. Somit könnte es jährlich zu ein paar Millionen Todesfälle kommen. 

Bedarf an Intensivbetten in Großbritannien bei diversen sozialen Distanzierungsmaßnahmen. Dieses Diagramm wurde kürzlich vom Imperial College London veröffentlicht und hat anscheinend die Regierungen von USA und UK dazu gedrängt ihren Kurs zu ändern.

Strategie B) versucht nicht, die Epidemie einzudämmen, sondern glättet die Kurve nur ein wenig. Strategie C) „Unterdrückung“ hingegen ergreift strikte Maßnahmen, um die Epidemie schnell unter Kontrolle zu bringen.

SZENARIO C: Unterdrückung (Suppression)

Der Grundsatz der Suppression-Strategie sind strikte Maßnahmen: Starke soziale Distanzierung wird von der Regierung angeordnet. Ziel ist es, nachdem man einen bestimmten Grad an Kontrolle erlangen hat, die Maßnahmen zu lockern, damit die Menschen nach und nach ihre Freiheiten wiedererlangen können. Damit das normale soziale und wirtschaftliche Leben wieder aufgenommen werden kann. Länder wie China, Italien, Österreich usw. verfolgen diese Strategie. 

pros

Ziel: Virus anhand von konkreten Maßnahmen unter Kontrolle zu bringen
• 
Nach der ersten Welle liegt die Zahl der Todesopfer bei Tausenden und nicht bei Millionen. Warum? Das exponentielle Wachstum und die Todesrate werden gesenkt – da medizinische Versorgung  gegeben ist 
• 
Einem Kollaps des Gesundheitssysteme wird gezielt vorgebeugt. Wie? Durch massive Vermindung von sozialen Kontakten, Eindämmung der Infektionen, Abfalchung der Kurve und dadurch: Gewinnung von Zeit

CONS

langsame Erreichung einer Herdenimmunität
• Diese erste Sperrung/Einschränkung für Menschen dauert Monate – was für viele inakzeptabel erscheint
Großer Schaden für die Wirtschaft durch kompletten Lockdown über Monate

Strategie C): Coronaviurs Infektionen und Todesfälle . Quelle: Tomas Pueyo

KRITIK: Strategie C) würde das Problem nicht einmal lösen, weil wir die Epidemie nur verschieben würden: Später, wenn wir die sozialen Distanzierungsmaßnahmen aufheben, werden die Menschen immer noch millionenfach infiziert und sterben. Laut Studien wird es immer noch riesige Spitzen geben. Warum also die Mühe machen und eine Wirtschaftskrise ansteuern?

Welcher ausschlaggebende Aspekt wurde dabei noch nicht berücksichtigt?

Strikte Maßnahmen, die SCHNELL, ergriffen werden reduzieren die exponentielle Bedrohung. Ein einziger Tag kann die Gesamtzahl der Fälle um 40% und die Zahl der Todesopfer um noch mehr senken. Gewinnung von ZEIT ist also von größter Bedeutung. 

3. Was zählt jetzt am meisten?

Welche Rollen spielt der Faktor Zeit noch? Wir stehen vor der größten Druckwelle auf das Gesundheitssystem, die jemals in der Geschichte gesehen wurde. Wir sind völlig unvorbereitet und stehen einem Feind gegenüber, den wir nicht kennen.

Was wäre, wenn du dich deinem schlimmsten Feind stellen müsstest, von dem du nur sehr wenig weißt, und du zwei Möglichkeiten hättest: Entweder du rennst darauf zu oder du fliehst, um dir ein bisschen Zeit für die Vorbereitung zu verschaffen. Welchen Weg würdest du wählen?

Die Devise lautet: Größter Zusammenhalt der Bevölkerung ist notwendig um die Kurve zu verflachen (einen Peak bei Krankenhaus-Betten zu vermeiden), um wertvolle Zeit zu gewinnen (dabei geht es um Tage und Wochen). Zeit, die benötigt wird um Krankenhäuser aufzurüsten, Schutzkleidung zu beschaffen und Erkenntnisse aus der Medizin zu gewinnen (Medikamente, Impfstoffe, usw.). Das Ziel muss es sein Behandlungen und Medikamente so schnell wie möglich zu erforschen, dass so wenig wie möglich Infizierte auf Intensivstationen behandelt werden müssen. Da die Entwicklung von neuen Impfstoffen mind. 12-14 Monate dauert, ist es notwendig, jetzt so schnell wie möglich die Infektionsrate und in Folge die Mortalitätsrate zu senken. 

4. Q&A: Einige wichtige Fragen und Antworten

Hier die Beantwortung einiger Fragen von Zusehen des Instagram Live-Chats mit Epidemiologe PD Dr. Franz Wiesbauer:

Die anfänglichen Symptome der Grippe und des neuen Coronavirus ähneln sich. Zu Beginn zeigen sich bei beiden Erkrankungen Erkältungssymptome (Schnupfen, Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, allgemeine Schwäche, Schweißausbrüche).

Das Coronavirus kann aber auch, anders als bei einer Grippe oder SARS-Infektion, die unteren Atemwege infizieren und bei manchen Betroffenen zu einer Lungenentzündung führen. Besonders ältere oder immungeschwächte Menschen sind davon gefährdet. Todesfälle traten allerdings bisher vor allem bei Patienten auf, die bereits zuvor an schweren Grunderkrankungen litten.

Doch gibt es weitere große Unterschiede: 

  • Coronavirus scheint leichter übertragbar
  • Inkubationszeit beim Coronavirus ist länger  (2 Tage-2 Wochen) als beim Influenzavirus (1-2 Tage): die Übertragung ist somit viel höher, weil es eine lange Zeit keine Symptome geben kann
  • Das Coronavirus ist neu und man hat noch nicht genügend Wissen und Daten dazu – es gibt derzeit noch keinen Impfstoff!
  • Durch das exponentielle Wachstum sind die Gesundheitssysteme, von den vielen Infektionen, maßlos überfordert
  • Es gibt noch keine Herdenimmunität wie z.B. bei der Influenza

Es ist unwahrscheinlich, dass ärmere Länder nicht betroffen sein werden. Warmes und feuchtes Wetter hilft eventuell, verhindert aber nicht einen Ausbruch, sonst würden Singapur, Malaysia oder Brasilien keine Ausbrüche erleiden (Länder, die bereits nachweislich betroffen sind).
Es wird vermutet, dass das Coronavirus entweder länger gebraucht hat um diese Länder zu erreichen, weil sie weniger verbunden sind, oder es ist bereits vorhanden, aber diese Länder konnten bisher nicht genug in Tests investieren, um dies zu wissen.
In jedem Fall bedeutet dies, dass die meisten Länder vom Virus betroffen sein werden. Es ist eine Frage  der Zeit, bis man Ausbrüche erkennt und Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Die Mortalitätsrate zwischen Ländern kann man nicht wirklich miteinander vergleichen. Warum?

  1. Man vermutet dass, die Dunkelziffer der tatsächlich Erkrankten viel höher ist als die offiziellen Zahlen belegen. Es gibt Schätzungen, dass nur rund 14% der Fälle in China bekannt sind! Das bedeutet natürlich auch, dass die Sterberate wesentlich geringer ist, als derzeit angenommen wird. Nachteil hier ist jedoch: dass viele Infizierte keine Symptome haben und deshalb das Virus ungeahnt übertragen wird.
  2. Hängt die Sterberate eines Landes auch stark von der jeweiligen Altersstruktur ab. Ist der Anteil der jungen Bevölkerung in einem Land sehr hoch, kann auch bei unzähligen Infektionen die Sterberate niedrig sein. 

In den USA gab es dazu bereits Laborversuche.  Das Coronavirus-19 überlebte unter bestimmten Bedingungen auf Kupferoberflächen bis zu vier Stunden, auf Karton waren es etwa 24 Stunden, 48 Stunden auf rostfreiem Stahl und bis zu drei Tagen auf Plastik. Vom Laborversuch allein kann man aber nicht auf das Übertragungsrisiko im Alltag schließen.

Nur ein Beispiel: Es hustet jemand in seine Hand und greift auf eine Türklinke. Ein Bruchteil der Viren bleibt auf der Türschnalle kleben und der Nächste, der die Klinke berührt, nimmt ebenfalls nur einen kleinen Bruchteil davon auf, verteilt sie wieder und so weiter. Die Viren dünnen sich also sehr schnell aus.

Noch ist unklar, wie viele Coronaviren tatsächlich notwendig sind, um jemanden zu infizieren. Auch ist zu bedenken, dass sich die Person erst mit der virusbelasteten Hand ins Auge, in die Nase oder in den Mund greifen muss, um das Virus in den Körper befördern zu können. Bis jetzt gehen die meisten Experten davon aus, dass Infektionen über Oberflächen sehr unwahrscheinlich sind.

Bislang scheint es so zu sein, dass das Coronavirus bei Kindern sehr milde verläuft. In einigen, sehr sehr wenigen Fällen mussten auch bereits Kinder auf die Intensivstation. 

Eine weitere Frage: Sollen Mütter ihren Nachwuchs nun weiter stillen – oder ist das vielleicht sogar gefährlich, wenn man selbst das Coronavirus trägt? Bislang gibt es keinen Hinweis darauf, dass Coronaviren über die Muttermilch übertragen werden können. Bei HIV und Hepatitis ist das anders. 

Die Entwicklung bzw. vor allem die Testphase (Tierversuche und dann an Menschen) bei der Entwicklung eines Impfstoffes kann bis zu 12-18 Monate dauern. Derzeit wird auf Hochtouren geforscht und man überspringt teilweise auch Testphasen oder versucht diese so gut wie nur möglich abzukürzen. Jedoch kann man unter keinen Umständen einen nicht ausreichenden Impfstoff auf den Markt bringen – wodurch  Millionen von Menschen sterben könnten. Zum Beispiel gab es bei SARS einen Impfstoff mit (zu) vielen Nebenwirkungen. Dazu kommt, dass auch eine Zeit für die Produktion des Stoffe einberechnet werden muss, da große Mengen davon benötigt werden. 

Die Forschung ist zudem sehr bemüht neben einem Impfstoff auch Medikamente zu finden. Mit einer alternativen Behandlung durch adäquate Medikamente kann die Anzahl von Patienten auf der Intensivstation reduziert werden – was eine große Entlastung für das Gesundheitssystem wäre.

5. Weiterer Verlauf & Ausblick

Erst gestern (Stand 23.3.2020) wurden in Österreich die Maßnahmen zur Einschränkung sozialer Kontakte für weitere drei Wochen verlängert. Beschädigt man sich mit den oben dargestellten drei Szenarien ist, ist Szenario C) das Vernünftigste. Jedoch kann das Virus immer wieder aufflackern und über einen Zeitraum von mehreren Monaten (geschätzt 18 Monate) werden Maßnahmen wahrscheinlich gelockert, müssen dann aber wieder verstärkt werden, wenn es erhöhte Infektionen gibt. Letztendlich sind dies nicht nur rein epidemiologisch-medizinische Überlegungen, sondern auch volkswirtschaftlicher Natur. 

Das Ziel muss es sein, dass so viele Menschen wie nur möglich getestet werden, damit man Daten sammeln kann um die Infektionsketten genau nachzuvollziehen. Auf Basis dieser Daten muss man dann punktuell für kleinere Gebiete, die Maßnahmen wieder straffen. Hier muss man jedoch berücksichtigen, dass es aktuell eine lineare Testkapazität (Beschaffung und Kosten der Tests) gibt aber ein exponentielles Wachstum der Infektionen. 

Wichtig ist, dass sich die gesamte Bevölkerung so gut wie nur möglich an die Maßnahmen der Regierung hält. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und es ist erstaunlich zu sehen wie schnell man sich an die gegebene Situationen anpassen kann. Die Wirtschaft verkraftet immer wiederkehrende Lockdowns jedoch nicht. Deshalb kann man aktuell auch noch nicht vorhersehen, wie und wann sich die Wirtschaft von der aktuellen Situation erholen kann.  

Länder müssen für ein paar Wochen komplett herunterfahren um uns Zeit zu verschaffen, einen fundierten Aktionsplan zu erstellen, und dieses Virus zu kontrollieren bis wir einen Impfstoff haben.

6. Überblick Empfehlungen und Maßnahmen
IMG_0055

Wie erklärt man Kindern das Coronavirus?

Quellen: Instagram Live-Chat mit Mag. Isabel Zinnagl und Epidemiologe PD Dr. Franz Wiesbauer.
Whitepaper von Toma Pueyo: Coronavirus – The Hammer and the Dance

BLEIBE INFORMIERT
SALON MAMA NEWS

NEWSLETTER ANMELDUNG

*Mit Deiner Anmeldung bestätigst Du, dass wir Deine Daten vertraulich speichern, auswerten und verarbeiten dürfen. Deine Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Hinweise zum Datenschutz findest Du hier. Du kannst dich jederzeit vom
Newsletter abmelden.

DIESE BLOGPOSTS KÖNNTEN DIR GEFALLEN
Instagram

Stärkung des Immunsystems durch Ballaststoffe

beitrag von VERA HOOD

Vera Hood – Die Ernährungsexpertin mit dem Ziel, Müttern wertvolle Informationen zu liefern und erfrischend aufzuzeigen, wie wichtig eine gesunde Ernährung für unseren und den Körper unserer Kinder ist.

wissen by vera hood | gesundheit

TRAVEL GUIDE TULUM MIT KINDERN

Adventszeit – die wohl kuscheligste Zeit des Jahres. Warm eingepackt in weichen Wollpullis und schicken Lederstiefeln verlassen wir das Haus, die Kids tragen Mützen, Schals und Thermounterwäsche, draußen locken uns verführerische Düfte von gebratenen Maroni bis süßen Zimtmandeln, drinnen freuen wir uns auf das flackernde Feuer im Kamin, eine warme Tasse Tee oder eine heiße, entspannende Badewanne.
So schön ist diese Zeit und doch hat sie einen Haken. Unser Körper wird mit einer Vielzahl von Viren konfrontiert. Und selbst, wenn wir es schaffen uns selbst von den Viren gut fernzuhalten, bringen spätestens die Kinder diese ungeliebten Gäste aus Schulen, Kindergärten oder Krabbelstuben mit.

Welche Möglichkeiten haben wir also, unser Immunsystem darauf vorzubereiten?

Dass Vitamin C vor Erkältungen schützt, ist wissenschaftlich nicht belegt. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C hat aber das Potential, Erkältungsphasen zu verkürzen. Der tägliche Biss in eine Zitrone ist also gesundheitlich nicht notwendig, als Muntermacher und geschmackliches Sinneserlebnis aber wunderbar.
Welche Möglichkeiten gibt es also noch? Früher als „Ballast“ gesehen, wird den Ballaststoffen mittlerweile ein hohes, präventives Potential vor diversen Krankheiten zugeschrieben.

Was sind Ballaststoffe?

Wenn wir von Ballaststoffen sprechen, meinen wir die nicht verdaulichen Nahrungsbestandteile, die in den Zellwänden der Pflanzen zu finden sind. Sie kommen in Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte und Algen vor, also ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln. Sie werden in lösliche Ballaststoffe (Füllstoffe) und unlösliche Ballaststoffe (Quellstoffe) eingeteilt.

Welche Möglichkeiten gibt es also noch? Früher als „Ballast“ gesehen, wird den Ballaststoffen mittlerweile ein hohes, präventives Potential vor diversen Krankheiten zugeschrieben.

Warum sind sie so wertvoll?

Sie stimulieren die Verdauungsenzyme, sorgen also dafür, dass die Verdauung in Schwung kommt. Durch die Ballaststoffe im Essen fühlen wir uns länger satt, sie halten uns dadurch auch schlank. Sie lassen den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen und unsere Leistungskurve bleibt während des gesamten Tages stabiler. Und jetzt kommt der für die Stärkung des Immunsystem entscheidende Punkt: sie begünstigen die Bakterienvielfalt im Darm, die Darmflora.

Welche Möglichkeiten gibt es also noch? Früher als „Ballast“ gesehen, wird den Ballaststoffen mittlerweile ein hohes, präventives Potential vor diversen Krankheiten zugeschrieben.

Schutzschild gegen schädliche Keime, Viren und Bakterien

Die löslichen Ballaststoffe werden im Verdauungsprozess zu kurzkettigen Fettsäuren verwandelt, die wiederum Nahrung für die Darmbakterien sind. Je mehr „gute“ Darmbakterien an der Darmschleimhaut vorhanden sind, desto besser können krankmachende Keime, Viren und schädliche Bakterien abgewehrt werden. Stelle dir vor, du stehst bei Regen mit deinen Kindern in einem Wald! Sind viele unterschiedliche Bäume, Sträucher und andere Pflanzen vorhanden, könnt ihr euch darunter stellen, ohne vollständig durchnässt zu werden. Ist der Wald vollständig abgerodet, fehlt dieser Schutzschild und ihr werdet alle nass. Die Darmflora ist unser Wald, unser Schutzschild vor diversen Krankheiten. Die Darmbakterien sind also wesentlich für unsere Immunabwehr und das Immunsystem unserer Kinder.

Wo sind viele Ballaststoffe enthalten?

Der täglich empfohlene Richtwert für Ballaststoffe liegt bei 30 Gramm. Tatsächlich werden im Durchschnitt aber nur 20 Gramm verzehrt. Durch einen Austausch von ballaststoffarmen durch ballaststoffreiche Lebensmittel kann man den Richtwert unkompliziert erreichen.

viel oder wenig ballaststoffe?

Wenige
  • Semmel, Toastbrot, Weißbrot, Croissant, Knäckebrot
  • Cornflakes, Schokopops und Co
  • Kuchen, Torten, Kekse, Waffeln, Zwieback
  • Nudeln
  • Weißer Reis, polierter Reis
  • Süßigkeiten, Eis
Viele
  • Vollkorn-Toastbrot, VK-Brot, Brot mit Leinsamen, Grahamweckerl, Pumpernickel, VK-Knäckebrot
  • Haferflocken und alle anderen Getreideflocken
  • Kuchen, die mit VK-Mehl gebacken werden, VK-Kekse, VK-Zwieback
  • Vollkornnudeln
  • Vollkornreis, Naturreis, Hirse
  • Beerenobst, Obstsalat, Müsli, Trockenfrüchte

Wenn dein Kind am liebsten Semmeln isst, probiere mal auf ein Grahamweckerl umzusteigen. Der direkte Umstieg von Weißbrot auf 100 Prozent Vollkornbrot ist für Kinder zu viel verlangt. Bei den Nudeln mache ich es in meiner Familie so, dass ich weiße Nudeln mit Vollkornnudeln 1:1 mische (bitte achte darauf, dass auch Dinkelnudeln weiße Nudeln sind – wenn du Vollkornnudeln möchtest, achte auf die Bezeichnung „Dinkelvollkornnudeln“). Und auch Schokopops oder andere Cerealien bekommen meine Kinder mal zum Frühstück – allerdings nur als Topping. Der Hauptbestandteil unserer Müslis sind wertvolle Haferflocken. Gemischt mit eine paar Schokopops (die sie natürlich auch selbst darüber streuen können) schmeckt ihnen das Frühstücksmüsli oder Porridge aber gleich viel besser.

Gibt es Nachteile einer zu hohen Ballaststoffzufuhr?

Tatsächlich gibt es ein paar Effekte, die zu beachten sind. Eine hohe Ballaststoffzufuhr kann zu Beginn Blähungen, Blähbauch, Magenschmerzen, Verstopfung oder Durchfall hervorrufen. Wichtig ist, auf ein ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, da Ballaststoffe ja quellen und viel Wasser binden. Die Speisen gut kauen und Gemüse und Obst vorher leicht dünsten, kann auch eine gute Maßnahme gegen die anfänglichen Beschwerden sein. Wichtig ist auch, gewisse Lebensmittel nicht zu überdosieren (zb. Leinsamen).

Präventiver Schutz durch Ballaststoffe

Neben der positiven Wirkung auf unser Immunsystem haben Ballaststoffe auch noch weitere positive Effekte auf unsere Gesundheit. Sie können das Risiko für starkes Übergewicht, Bluthochdruck und für die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen senken. Außerdem wird den Ballaststoffen auch eine krebshemmende Wirkung (Dickdarmkrebs, Brustkrebs) zugesprochen.

Fazit

Auf eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen durch Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, etc. zu achten ist mit ein paar kleinen Tricks leicht und so wertvoll. Wertvoll für unsere Immunsystem. Wertvoll für das Immunsystem unserer Kinder. Damit wir möglichst fit durch die Grippewelle kommen und wir eine kuschelige Adventszeit genießen können.

Weil Gesundheit wertvoll ist!
Deine Vera

Fotos: ©Carolin Anne Fotografie

DIESE BLOGPOSTS KÖNNTEN DIR GEFALLEN
Instagram

Das Geheimnis der Muttermilchforschung

baby | Ernährung

TRAVEL GUIDE TULUM MIT KINDERN

*werbung. Stillen ist die beste Ernährung für Neugeborene. Das steht außer Frage. Muttermilch bietet Säuglingen alle Nährstoffe in optimaler Zusammensetzung, die es für seine Entwicklung und sein Wachstum benötigt. Da Muttermilch besonders gut auf die Bedürfnisse des Babys abgestimmt ist, mindert es auch das Risiko für spätere Allergien oder Infektionskrankheiten.

Aber auch Säuglinge die nicht oder nicht voll gestillt werden, sollen die bestmögliche Ernährung bekommen. In den letzten Jahrzehnten hat sich in der Säuglingsnahrung einiges getan. Einen großen Beitrag dazu hat Dr. Bernd Stahl, Leiter der Muttermilchforschung bei Danone Nutricia Research, der ehemals als Milupa Muttermilchforschung bekannten Forschungseinrichtung, geleistet. Er erforscht Muttermilch seit mehr als 25 Jahren und gilt mit seinem Team als „Entdecker der Muttermilch-Prebiotika“.

„Muttermilch ist das Maß aller Dinge. Sie bietet dem Baby alles, was es für den optimalen Start ins Leben benötigt. Ein Geniestreich der Natur, aber auch Ansporn, dieses Wunderwerk besser zu verstehen.

Dr. Bernd Stahl, Leiter der Muttermilchforschung

Persönliches Treffen mit Dr. Bernd Stahl

Da meine Kinder beide Säuglingsnahrung erhielten, beschäftige ich mich schon länger mit dem Thema Ernährung in den ersten 1000 Tagen. Daher hat es mich besonders gefreut, dass Aptaclub mir ermöglichte, Dr. Bernd Stahl persönlich in Wien zu treffen, um ihn zum Thema Muttermilchforschung zu befragen. Dank eurer Hilfe über Instagram, war ich bestens vorbereitet und hatte einige spannende Fragen in petto.

Ein paar meiner Fragen könnt ihr gleich hier nachlesen und im Anschluss könnt ihr euch das komplette Video ansehen.

Lieber Bernd, ich freu mich sehr, dass du die Zeit gefunden hast, bei deinem kurzen Abstecher in Wien, mich zu treffen. Ich kam 1981 auf die Welt und wurde nicht gestillt, sondern bekam Säuglingsnahrung. Meine erste Tochter wurde 2014 geboren und bekam auch das Fläschchen. Was ist die größte Errungenschaft in der Muttermilchforschung in den letzten Jahrzehnten?

In den letzten Jahrzehnten haben wir tatsächlich eine große Entwicklung in der Säuglingsernährung gesehen, weil wir die Muttermilch auch besser verstanden haben. Und zwar wissen wir, dass die Fettkomponenten der Muttermilch, die sogenannten langkettig mehrfach ungesättigten Fettsäuren (LCPs), ganz wichtig, für die Nerven-, und Gehirnentwicklung der Kinder sind. Wir haben darüber hinaus herausgefunden, dass Muttermilch lösliche Ballaststoffe, sogenannte Prebiotika enthält, deren Nutzen wir in den letzten Jahren auch verstanden haben. Und auch die Eiweißkomponente, die in der Muttermilch ganz anders als in der Kuhmilch ist und auf der viele Säuglingsnahrungen heutzutage basieren, haben wir identifiziert und in Säuglingsmilch nachgeahmt.

 Muttermilch vs. Säuglingsnahrung: Wie ähnlich sind sie sich?

Die moderne Säuglingsnahrung, die auf intensiver Forschung beruht, ist heute so gut, wie sie noch nie war. Das ist eine ganz tolle Errungenschaft. Aber als Muttermilchforscher muss ich zugeben, dass die Muttermilch etwas ganz Besonderes ist und das wird man nie ganz erreichen. Sie ist maßgeschneidert von der Mutter für ihr Kind. Die Muttermilch enthält Inhaltsstoffe, die wir vielleicht niemals „nachbauen“ können und deswegen denke ich, dass Muttermilch nach wie vor unser Vorbild ist. ABER wir können nach unseren Möglichkeiten die Forschungsergebnisse immer wieder in neue Ernährungskonzepte umsetzen und damit auch die Säuglingsnahrung immer besser machen.

Gibt es Studien zu gesundheitlichen Vorteilen bei Muttermilch? 

Muttermilch ist die beste Ernährung exklusiv in den ersten 6 Monaten des Lebens. Und es gibt auch keinen Grund das Stillen nach 6 Monaten plötzlich aufzuhören, sondern man sollte weiter stillen. Aber ab einem gewissen Zeitpunkt ist die Beikost wichtig und zwar die kindgerechte Beikost. Aus intensiver Forschung kann man sagen, dass Muttermilch nicht nur einen ganz wichtigen Beitrag zur Ernährung der Säuglinge liefert, sondern maßgeblich zur gesunden Entwicklung der Säuglinge beiträgt. Man spricht auch von den ersten 1000 Tagen. Die ersten 1000 Tagen sind die ersten 9 Monate der Schwangerschaft plus die nächsten 2 Jahre nach der Geburt. Und wir wissen, dass Stillen nicht nur einen wichtigen Einfluss auf die Ernährung in den ersten 1000 Tagen hat, sondern Stillen liefert darüber hinaus auch noch die Möglichkeit, dass das Immunsystem, die Gehirnentwicklung und das Wachstum der Organe positiv beeinflusst wird.

Was macht Säuglingsnahrung, die auf Forschung basiert, so besonders?

Das Wissen über Muttermilch macht forschungsbasierte Säuglingsnahrung so besonders. Muttermilch ist eine der komplexesten biologischen Flüssigkeiten, die wir uns vorstellen können. Das fasziniert mich auch als Forscher noch nach mehr als 25 Jahren. Die mehreren tausend Inhaltsstoffe sind wie ein Sinfonieorchester aufeinander abgestimmt. Genau diese Komplexizität versuchen wir zu verstehen. Um schließlich in einem nächsten Schritt dieses Verständnis der Inhaltsstoffe und deren positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Säuglinge und Kinder in Säuglingsnahrung bestmöglich nachzuahmen. Das ist maßgeblich die Motivation unserer täglichen Arbeit.

Noch viele Fragen zum Thema Stillen und Muttermilch sind bisher unbeantwortet, es ist und bleibt ein absolutes Wunder der Natur. Aber ich freue mich, dass die Muttermilchforschung mittlerweile so weit ist, dass auch Kinder, die nicht gestillt werden können sehr gut versorgt werden können. Das komplette Interview könnt ihr euch hier ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=qxjfyDarrsQ&feature=youtu.be

Solltet ihr noch mehr Fragen zum Thema Muttermilchforschung haben, könnt ihr mir jederzeit schreiben und ich leite die Fragen sehr gerne weiter. Oder ihr wendet euch direkt an das Aptaclub Elternservice.

                       * In freundlicher Zusammenarbeit mit Aptaclub 

 

Die gesunde Erfrischung

Werbung

Jetzt haben wir alle so lange auf den Sommer gewartet und ja, er ist endlich da – auch in Wien. Ein langes Wochenende steht bevor und die Wetteraussichten sind schon mal sehr gut – 24 bis 30 Grad erwarten uns. Da ist der Gedanke ans Heimkommen gar nicht so schlimm. Wir genießen nämlich gerade eine Auszeit auf Sardinien und am Samstag machen wir uns wieder auf den Weg nach Wien. Über Sardinien werde ich euch in einem Blogbeitrag nochmal ausführlich erzählen, was ich euch aber schon mal verrate: es ist wirklich traumhaft hier!

Wie gesagt, freue ich mich schon seit einigen Monaten auf den Sommer und viel Sonnenschein. Auf luftige Kleider, bequeme Sandalen, Sonnenbrille, das ein oder andere Eis und dieses unbeschwerte Lebensgefühl, das man in der ganzen Stadt spürt. Wenn die Temperaturen dann auf über 30 Grad ansteigen, bin ich natürlich auch für jede Erfrischung dankbar.

Erfrischung? Immer her damit.

Zur schnellen Erfrischung meiner Haut verwende ich den ALMA Face Mist aus Orangenblütenwasser und naturreinen ätherischen Ölen. Ein paar Spritzer und schon ist die Haut mit Feuchtigkeit versorgt, so angenehm. Ein Wochenende in Kärtnen sorgt natürlich auch immer für Abkühlung. Wir lieben es ganz spontan an den Wörthersee zu fahren, der perfekte Ausgleich zum Leben in der Stadt. Und was im Sommer natürlich unter keinen Umständen fehlen darf sind: erfrischende Drinks & Cocktails.

Organic Sparkling Juice

Zu meinen Lieblingsgetränken gehören Wasser (still und prickelnd), auch gerne mit frisch gepresster Zitrone, Cappuccino, Kräuter-Tee mit Honig, Rosé Prosecco, Mezcal Margaritas und PONA. Zum 5-jährigen Jubiläum erzähle ich euch gerne mehr über die fruchtige Bio-Limonade aus Österreich und zeige euch meine Cocktail-Kreation.

Ich mag ja besonders, wenn es zu einem Unternehmen eine Story gibt. Die Idee von PONA begann mit einer Reise in die USA, als Anna Abermann, die Gründerin, im sonnigen San Francisco einen „organic sparkling juice“ entdeckte und am liebsten gleich nach Wien mitgebracht hätte. Es dauerte nicht lange bis Anna ihre Idee umsetzte und gründete mit vier Freunden das Getränke-Start up. Saftige und geschmacklich intensive Bio-Früchte werden aus Sizilien und Südtirol bezogen und mit Kärntner Hochquellwasser und natürlicher Kohlensäure vermischt. Eine Flasche enthält 60 Prozent Bio-Fruchtsaft und 40 Prozent prickelndes Hochquellwasser – das ganze natürlich ohne künstlichen Zucker und anderen Zusätzen.

Alles einmal bunt gemischt.

Bislang ist PONA in den Sorten Tarocco Orange, Golden Granny Apfel, Apfel-Ingwer, Apfel-Limette und Pink Grapefruit, Valencia Orange und Primo Fiore Zitrone erhältlich. Seit Mai gibt es jetzt ganz neu weitere Sorten wie z.B. Rote Traube mit Primofiore Zitrone. Habs getestet – Fazit: sooo lecker und macht wirklich Konkurrenz zu meinem bisherigen favourite: Apfel-Ingwer.

Aber nicht nur ich mag PONA auch den Kindern schmeckt die Bio-Limonade 🙂

Spielpause! Zeit für gesunde Erfrischung

Die beiden spielen so gerne mit kleinen Holzfiguren und Tieren. Finde es immer so herzig, welche Geschichten sie sich dazu ausdenken und wie lange sie sich damit beschäftigen können. Sind dann auch so konzentriert, dass ich sie schon mal erinnern muss, genug zu trinken. Beide trinken auch total gern einfach nur Wasser aber zwischendurch eine Limonade ist natürlich schon das Highlight. Da achte ich schon auch auf die Inhaltsstoffe und PONA ist dann natürlich meine erste Wahl.

Noch was für die Großen

Dass mein Mann ein hervorragender Hobby-Koch ist, hab ich euch ja schon ganz oft erzählt. Zu seinen leckeren Gerichten mixen wir uns auch gerne mal einen Cocktail. Probieren gerne einfach was aus und haben auch gar nicht wirklich Rezepte. Was wir auf unserem Barwagen aber immer vorrätig haben sind Prosecco und Mezcal und damit kann man wahnsinnig leckere und erfrischende Drinks mixen. Was ich euch wirklich empfehlen kann ist eine PONA Limo mit Prosecco aufzugießen, Eiswürfel dazu und eine Zitronenzeste. Mehr braucht’s nicht für einen entspannten Sommerabend 🙂

Und wo ist PONA erhältlich?

Für unser Büro bestellen wir die Limonade über den Getränkemarkt, bin also immer bestens damit versorgt. Das Getränk in unterschiedlichsten Sorten ist jedoch auch flächendeckend erhältlich. Hier der Link zur Händlerübersicht.

Lasst es euch schmecken

*in freundlicher Zusammenarbeit mit PONA sonst nix GmbH & Co KG

Krankenhausaufenthalt? So bereitest du dich optimal auf eine Operation vor!

*werbung

Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April 2019 wollte ich über ein sehr wichtiges Thema am Blog schreiben: Patientensicherheit! Ich bin mir sicher, dass einige von euch oder euren Angehörigen schon einmal eine geplante Operation hatten. Und auch wenn der Eingriff noch so klein ist, schwingt eine gewisse Angst und Nervosität immer mit. Leider hatte auch ich schon einige Operationen und weiss, dass ein Krankenhausaufenthalt auch einige Risiken mit sich bringen kann.

Postoperative Wundinfektion

Leider zählen postoperative Wundinfektionen im Krankenhaus trotz aller Fortschritte noch immer zu den häufigsten Komplikationen medizinischer Behandlungen.

„Postoperative Wundinfektionen sind Infektionen, die anatomisch mit chirurgischen Eingriffen in Zusammenhang stehen und vor der Operation noch nicht existent waren. Im Zuge der Behandlung treten Bakterien in die Wunde ein und vermehren sich. Die Infektion äußert sich unter anderem durch erhöhte Körpertemperatur, Verschlechterung des Allgemeinzustandes und klassische Entzündungszeichen“, erklärt Dr. Christoph Klaus, Genetiker und GF schülke Österreich.

Alleine in Österreich sterben jährlich rund 2.400 Patienten daran. Das ist übrigens fünfmal so viel wie im Straßenverkehr tödlich verunglücken.

Wie entstehen Krankenhausinfektionen?

Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten wie eine Krankenhausinfektion entsteht: Exogen, wenn der Erreger von anderen Personen oder aus der Umwelt auf den Patienten übertragen wird. Bsp. durch die Hände des medizinischen Personals. (daher ist Händedesinfektion enorm wichtig) Oder eben bei endogene Infektionen stammen die Keime von der Haus des Patienten selbst. Auf jedem Quadratzentimeter Haut siedeln bis zu zehn Mio. Bakterien. Diese gehören zu einer gesunden Haut und nehmen wichtige Schutzfunktionen wahr. Eine Operation durchbricht jedoch die Schutzbarriere der Haut. Dadurch können sie in das Innere des Körpers gelangen und möglicherweise folgeschwere Infektionen auslösen. Zwar lassen sich diese Infektionen grundsätzlich nicht komplett vermeiden, aber man kann mit der richtigen Prävention das Risiko deutlich reduzieren.

Prävention beginnt zu Hause

Auch wenn ich immer wieder vom Problem der Krankenhausinfektionen gehört habe, wusste ich nicht, dass es eine ganze einfache Vorsorgemöglichkeit für zu Hause gibt, die nachweislich das Infektionsrisiko einschränkt. Mit der Anwendung der Produkte auf Octenidin-Basis im octenisan® Set beginnt der Patient bis zu fünf Tage vor der geplanten Operation zu Hause und somit kann die Keimzahl auf der Haut kurzfristig vermindert werden.

Wie genau das funktioniert und wie man sich auf seinen nächsten Krankenhausaufenthalt am Besten vorbereiten kann, habe ich Dr. Christoph Klaus, Genetiker & GF von schülke Österreich in einem Interview gefragt.


Wie genau entstehen Krankenhausinfektionen eigentlich? 

Im Wort „Krankenhausinfektionen“ steckt eigentlich nur die halbe Wahrheit. Prinzipiell meint man damit eine Infektion, die erst dann auftritt, wenn man PatientIn im Krankenhaus ist und davor eben noch nicht hatte. Die Erreger können durch andere Personen oder aus der Umwelt auf den Patienten übertragen werden. Eine ganz wesentliche Rolle spielt dabei die Übertragung durch die Hände des medizinischen Personals. Mein Tipp: versuchen Sie darauf zu achten, dass sich Ihr Arzt oder Ihre Ärztin und das Pflegepersonal auch tatsächlich die Hände desinfizieren, bevor Sie berührt werden. Diese Infektionen sind also grundsätzlich vermeidbar. Aber nicht an allen Krankenhausinfektionen ist das „Krankenhaus“ schuld.

Obwohl die Hygienestandards in unseren Spitälern prinzipiell als hoch einzustufen sind, sterben leider rund 2.400 PatientInnen allein an diesen Krankenhausinfektionen in Österreich. Und das jedes Jahr! Durch die zunehmenden Resistenzen der Erreger gegenüber Antibiotika  wird es sogar noch schwieriger die Infektionen zu bekämpfen. Man hat mittlerweile in Studien feststellen können, dass der Patient selbst sein eigener Risikofaktor ist und dass die Bakterien, die eine Infektion auslösen, oft von der eigenen Hautflora stammen. Auf jedem Quadratzentimeter Haut siedeln bis zu zehn Mio. Bakterien. Diese gehören zu einer gesunden Haut und nehmen wichtige Schutzfunktionen wahr. Bei einer Operation wird die Schutzbarriere der Haut jedoch durchbrochen. Dadurch können die Keime in das Innere des Körpers gelangen und möglicherweise folgeschwere Infektionen auslösen. Diese Infektionen lassen sich nicht grundsätzlich komplett vermeiden. Das Risiko kann aber durch geeignete Maßnahmen deutlich reduziert werden.

Wie schützt man sich am besten vor postoperativer Wundinfektion?

Zu den häufigsten Krankenhausinfektionen in Österreich zählen tatsächlich Wundinfektionen nach Operationen. Mit geeigneten Produkten aus der Apotheke, z.B. dem Octenisan® Set, kann die Keimzahl auf der Haut kurzfristig reduziert werden und es kommt nachweislich zu wesentlich weniger Wundinfektionen. Die PatientInnen starten mit der Vorbereitung auf die Operation von zu Hause aus.  Das Produkt wird drei bis fünf Tage vor der geplanten Operation verwendet: 1 x täglich duschen mit der Waschlotion und 2 – 3x täglich das Nasengel in den Nasenvorhöfen verteilen. Die Nase ist deshalb wichtig, weil der häufigste Erreger, ein Bakterium namens Staphylokokkus, sich vor allem in der Nase wohlfühlt und von dort aus den restlichen Körper besiedelt.

Darf man die Produkte auch an Kindern anwenden?

Als Hersteller geben wir grundsätzlich den Hinweis, dass das Nasengel ab dem 1. bzw. die Waschlotion ab dem 3. Lebensjahr verwendet werden kann. Ebenso können es Schwangere verwenden, wenn sie zum Beispiel einen geplanten Kaiserschnitt haben.

Vielen Dank für das Interview!

→Weiterführende Informationen zu Krankenhausinfektionen, Patientendekontamination, Anwendung & Produkten finden Sie hier: www.octenisan.at

*In freundlicher Zusammenarbeit mit schülke Österreich.

#Mütter gegen Meningitis – eine Aufklärungsinitiative

*werbung

Impfen ist ein sehr polarisierendes Thema. Warum es so ist weiss ich nicht. Mein Mann sagt immer „das größte Problem der Impfung ist ihr eigener Erfolg“. Tatsächlich kann ich es mir gar nicht vorstellen, wie die Kinder früher reihenweise an Masern & Co verstorben sind. Wie auch immer. Da ich weder Ärztin noch Expertin auf diesem Gebiet bin will ich im Detail auf dieses Thema nicht eingehen (und ja meine Kinder sind natürlich geimpft!)ABER als Mama und Bloggerin sehe ich es als meine Pflicht an, euch über diese schwerwiegende, wenn auch sehr seltene Krankheit, die vor allem Babys betrifft, aufzuklären.

Mir geht es vorrangig nicht darum, ob ihr eure Kinder gegen Meningokokken impft oder nicht, sondern, dass ihr im Fall der Fälle Anzeichen einer Erkrankung rechtzeitig erkennen könnt!

Am 22.11.2018 war ich mit ein paar lieben BloggerkollegInnen zu dem Presse-Event „Mütter gegen Meningitis“ im 25hours Hotel in Wien eingeladen worden.

International gibt es derzeit eine Aufklärungsinitiative  #müttergegenmeningitis für die auch die renommierte Fotografin Anne Geddes 24 Mütter abgelichtet hat. Die Intention von Geddes mitzumachen, war es Mütter über die seltene, jedoch schwerwiegende Krankheit Meningitis aufzuklären und weltweit zu mobilisieren.

Im Rahmen dieser internationalen Aufklärungskampagne veranstaltete GSK (GlaxoSmithKline Pharma GmbH) ein Info Treffen mit uns Mama Bloggern, Vertretern von GSK, dem Kinderarzt und Intensivmediziner OA Dr. Alexander Schneider und einer betroffenen Mutter um über Meningitis zu informieren, ein Bewusstsein für diese seltene Krankheit zu schaffen und um Anzeichen und Symptome im Falle einer Erkrankung rasch festzustellen – denn gerade die ersten 24h entscheiden über Leben und Tod.

Im Vordergrund dieses Events stand vor allem der Erfahrungsaustausch. Angelika, eine betroffene Mutter, deren Kind im Alter von 3 Monaten an einer Meningokokken-Meningitis erkrankte, erzählte von der „schrecklichsten Zeit ihres Lebens“ und wieviel Glück sie hatte, dass ihr Sohn überlebte und welche Auswirkungen dieser Erkrankung bis heute hat.

Meningokokken-Erkrankungen: selten, aber ernstzunehmend

Meningokokken sind von Kinderärzten gefürchtet, da die anfänglichen Symptome unspezifisch und daher schwer zu erkennen sind, aber innerhalb weniger Stunden einen dramatischen Verlauf nehmen können.“, so Dr. Philipp Günzl, Medical Adviser Vaccines, GSKJede Mutter und jeder Vater sollte die Symptome einer Meningokokken-Erkrankung kennen, damit im Erkrankungsfall rasch und richtig gehandelt werden kann.

Eine Meningokokken-Erkrankung ist eine sehr seltene, aber unbedingt ernstzunehmende Erkrankung, die zu einer Meningitis oder einer Sepsis führen und innerhalb von 24 Stunden tödlich sein kann oder schwerwiegende Folgeerscheinungen mit sich bringt. Jährlich gibt es weltweit rund 1.2 Mio. Meningitis-Fälle. 135.000 davon verlaufen tödlich.  Die meisten Betroffenen sind Babys und Kleinkinder und Jugendliche.

Was sind Meningokokken und warum sind sie so gefährlich?

Meningokokken kommen weltweit vor, die Übertragung passiert durch Tröpfcheninfektion. Es gibt 5 gefährliche Serogruppen: A, B, C, W und Y. In Europa spielt der Serotyp B die wichtigste Rolle. In Österreich werden pro Jahr ca. 27 bis 100 Fälle von Meningokokkenerkrankungen gemeldet; 50 bis 74 Prozent davon aus der Serogruppe B, zehn bis 30 Prozent aus der Serogruppe C.

Eine Erkrankung kann prinzipiell in jedem Lebensalter auftreten. Besonders gefährdet sind jedoch Säuglinge, Kleinkinder (Altersgruppe 0 – 4 Jahre) sowie Jugendliche. Säuglinge erkranken aufgrund ihres unreifen Immunsystems besonders häufig und schwer an Meningokokken. Die meisten Meningokokken-Erkrankungen in dieser Gruppe werden durch Meningokokken B verursacht.

Jugendliche sind vor allem durch ihr Sozialverhalten, z.B. Rauchen, Küssen, Parties in Clubs, Skikursen, Auslandsaufenthalte etc. stärker gefährdet.

Anzeichen einer möglichen Meningokokken-Erkrankung

Das größte Problem bei einer möglichen Meningitis ist, dass die meisten Anzeichen sehr unspezifisch sind, denn Fieber und grippeähnliche Symptome können bei einem Baby und Kleinkind schon öfters vorkommen. Bei Jugendlichen ist die Nackensteife ein dominierendes Symptom.

Daher ist es wahnsinnig wichtig, auf seine eigene Intuition und sein Bauchgefühl zu hören. Oft spürt man, ob es eine „normale“ Grippe ist oder etwas schwerwiegenderes sein kann. Denn meist ist es auch für Ärzte sehr schwierig die Erkrankung gleich zu erkennen.

Es gibt noch einen weiteren Test für zu Hause, um eine mögliche Meningitis auszuschliessen und zwar der sogenannte Glas Test.

Der Glas Test

Meningokokken-Infektionen äußern sich häufig durch rot-violette, anfangs nur punktförmige Hautflecken. Im Gegensatz zu anderen Ausschlägen verschwinden diese nicht, wenn man mit einem durchsichtigen Trinkglas fest dagegen drückt. Im Falle solcher Hauterscheinungen sofort die Rettung rufen oder das nächste Spital aufsuchen!

Impfung als Prävention

Die beste Prävention gegen eine mögliche Erkrankung ist – laut Empfehlung des Österreichischen Impfplans – die Meningokokken B Impfung für alle Kinder (möglichst früh ab dem vollendeten 2. Lebensmonat, denn oft werden Meningokokken innerhalb der Familie übertragen. Das Immunsystem von Babys ist gegen diese schwere Erkrankung oft chancenlos)

Dr. Schneider  „Als jemand der auf einer Intensivstation arbeitet und dort die dramatischen Verläufe der Meningokokken Sepsis bei Kindern gesehen hat, bin ich als Arzt, aber auch als Vater einer Tochter, sehr glücklich darüber, dass es mittlerweile durch die Impfung einen guten Schutz gegen diese bösartige Erkrankung gibt.“

Auch wenn in Österreich und Deutschland die Herdenimmunität nach wie vor bei 90% liegt, gibt es vermehrt Bedenken und Einwände gegen das Impfen.  Falls es euch interessiert, kann ich euch diesen Artikel sehr ans Herz legen. Es werden die 20 häufigsten Einwände gegen das Impfen vom Robert Koch Institut und des Paul Ehrlich Instituts ausführlich beantwortet.

Dr. Günzl, GSK, „Mir ist es wichtig zu betonen, dass es mehrere Impfstoffe gegen unterschiedliche Gruppen von Meningokokken gibt. Eltern sollten sich bei Ihrem Arzt darüber informieren, wie Sie sich am besten schützen können.

Als Mamas wollen wir alle unsere Kinder vor Gefahren oder schweren Krankheiten schützen. In diesem Artikel soll es auf keinen Fall um Panikmache gehen, denn wie schon mehrmals erwähnt ist es sehr selten an Meningitis zu erkranken, aber falls doch, zählt jede Minute, denn die Folgen können schwerwiegend sein. 

Wer sich ausführlicher mit diesem Thema auseinander setzen möchte, findet die wichtigsten Informationen hier:

Website Meningokokken-Erkrankung (GSK):

http://www.meningokokken-erkrankung.at/

Dieser Beitrag entstand in einer entgeltlichen Kooperation mit  GlaxoSmithKline Pharma GmbH. 

2. Aptaclub Sprechstunde: Widerstandskraft – ein Geschenk für unsere Kinder

*werbung

Ich weiß nicht ob ihr euch an meine 1. Aptaclub Sprechstunde, genau vor einem Jahr, erinnert,  bei der ich mich gemeinsam mit Irmi, Ernährungswissenschafterin und Expertin beim Aptaclub Elternservice über das Thema „Fläschchennahrung“ unterhalten habe. Eure spannenden Fragen und die wertvollen Tipps von Irmi haben wir nicht nur in einem Video, sondern auch in einem Instagram Live Chat beantwortet.

Da euer Feedback zu diesem Format wirklich toll war und es Irmi und mir richtig viel Spaß gemacht hat, haben wir uns überlegt die Aptaclub Sprechstunde fortzuführen und dieses Mal mit diesem Thema:

2. Aptaclub Sprechstunde: Widerstandskraft –

ein Geschenk für unsere Kinder

© Aptaclub / P. Lipiarski

Als Eltern und Teil der Gesellschaft wollen wir unsere Kinder bestmöglich auf ihre Zukunft in einer Welt, die sich ständig weiterentwickelt und verändert, vorbereiten. Wie kann ich ihr Immunsystem stärken? Ihre Abwehrkräfte aufbauen und sie fit fürs spätere Leben machen? In meinem, sehr persönlichen Artikel Heute für morgen vorbereiten“ habe ich meine Gedanken zu diesem Thema für euch zusammengefasst.

Umso spannender war es dann aber auch für mich, die liebe Irmi, zu meiner 2. Aptaclub Sprechstunde genau zu diesem Thema zu befragen. Als Ernährungswissenschafterin beschäftigt sie sich hauptsächlich mit der richtigen Ernährung von Babys und Kleinkindern und unterstützt Eltern, wenn es um Fragen rund um die ersten 1.000 Tage eines Kindes geht.

© Aptaclub / P. Lipiarski

Wir hatten wieder einmal einen ausgesprochen lustigen (sieht man glaube ich an unseren Gesichtern 😉 und informativen Drehtag im Sommer der dann abends wieder mit einem Instagram Live Chat abgerundet wurde.

Für all diejenige die den Live Chat verpasst haben, habe ich euch die wichtigsten 3 Tipps von Irmi noch einmal hier zusammengefasst. Am Ende des Artikels könnt ihr euch auch unser Video dazu ansehen, da findet ihr alle Informationen und Tipps in voller Länge!

  1. Was ist Widerstandskraft überhaupt? 

„Als Widerstandskraft bezeichnen wir die Fähigkeit, sich an die jeweilige Umgebung anzupassen und mit den unterschiedlichsten Erlebnissen selbstständig und flexibel umzugehen. Diese Fähigkeit brauchen wir, weil sich die Welt um uns herum permanent weiterentwickelt. Und das gilt natürlich auch für unsere Kinder. Widerstandskraft bedeutet auch, dass der Körper lernt zu unterscheiden, welche Stoffe er bekämpfen soll und welche nicht. Also wo ist Toleranz nötig (damit keine Allergie entsteht) und welche Stoffe sollen tatsächlich aus dem Körper entfernt werden, weil sie tatsächlich schädlich sind. Widerstandskraft ist also ganz eng verbunden mit der Entwicklung des Immunsystems und hilft Kindern dabei die täglichen Herausforderungen besser zu meistern und ihre Chancen besser zu nutzen.“

2. Was können wir tun, um die Widerstandskraft unserer Kinder gut aufzubauen?

„Erfahrungen sammeln lassen! Mit jeder neuen Erfahrung und mit allen Entdeckungen, die ein Kind macht, übt und lernt ein Kind dazu. Und natürlich wird so auch das Immunsystem trainiert und gestärkt.“

3. Welche Tipps hast du um das Immunsystem von Beginn an zu stärken? 

„Beim Immunsystem ist wichtig zu wissen, dass hier die Zeit der ersten 1000 Tage – also vom Beginn der Schwangerschaft bis zum 2. Geburtstag des Babys – eine ganz ausschlaggebende ist für die Entwicklung des Immunsystems. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und vor allem das Stillen sind hier ganz wichtige Grundsteine. Solange ein Baby gestillt wird, ist es optimal mit allen Nährstoffen versorgt.  Aber auch wenn man nicht oder nicht mehr stillt, sollte man darauf achten, dass das Baby ausreichend mit Vitamin A, C und D versorgt ist – diese Vitamine sind z.B. in Obst und Gemüse enthalten und ganz wichtig für’s Immunsystem. Außerdem sollte es ausreichend Ballaststoffe und Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen. Diese findet man z.B. in Fisch.“

 

Und wie findet ihr unser 2. Video? Ich würde mir sehr über euer Feedback freuen und hoffe, dass wir euch ein paar Anregungen zu diesem, meiner Meinung nach sehr wichtigen Thema, geben konnten.

Fotos: © Aptaclub / P. Lipiarski

*In freundlicher Zusammenarbeit mit Aptaclub

Eveline – der moderne Ovulationstest für eine bessere Familienplanung

*WERBUNG

Ich wurde bei beiden Kindern wahnsinnig schnell schwanger, so schnell, dass ich richtig überrascht war. Im Nachhinein bin ich natürlich sehr dankbar darüber, dass ich mich mit dem „schwanger werden“ eigentlich nie wirklich auseinander setzen musste und alles problemlos klappte.  Jedoch ist mir bewusst, dass es bei einigen Frauen nicht so leicht geht. Es gibt viele Frauen, die sich ein Baby wünschen und einfach nicht wissen, warum es nicht klappt.

Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit überhaupt schwanger zu werden, eigentlich sehr gering, denn im Schnitt gibt es in jedem Zyklus nur fünf bis sechs fruchtbare Tage. Aber wann genau sind meine fruchtbaren Tage?  Und wann ist eigentlich mein Eisprung?  Ein erster Schritt zum Schwanger werden kann ein Ovulationstest sein! Und für all jene, die ihre Familienplanung gerne in die Hand nehmen und eine sehr einfache und vor allem auch moderne Lösung dafür wollen, stelle ich euch heute etwas Neues vor:

Eveline – der moderne Ovulationstest für eine bessere Familienplanung

Eveline ist ein innovativer, einfacher und vor allem moderner Ovulationstest

Eveline ist wahnsinnig unkompliziert und extrem leicht zu bedienen. Das mitgelieferte Zubehörteil kann per Clip an dein Smartphone befestigt werden.  Die eingeschobenen Teststreifen werden von der Kamera gelesen, und mit der App werden dann mit einer 99,99% Genauigkeit deine fruchtbaren Tage ermittelt. Die App speichert dann alle Ergebnisse und speist sie in ein lernfähiges Programm ein, das Aufschluss über deinen individuellen biologischen Rhythmus gibt und dich über deine kommenden fruchtbaren Tage auf dem Laufenden hält.

AUF DAS RICHTIGE TIMING KOMMT ES AN

Für viele Frauen kann der Weg zwischen Kinderwunsch und Schwangerschaft lang und nervenaufreibend sein. In den seltensten Fällen erfüllt sich der Traum von einer Schwangerschaft schon nach einem oder zwei Monaten. Eine große Hilfe und Unterstützung kann das Kennenlernen des eigenen Zyklus und auch die Bestimmung der fruchtbaren Tagen sein. Ein gutes Hilfsmittel in diesem Zusammenhang sind Ovulationstests.

 

 WIE FUNKTIONIERT ES?

Das praktische am Eveline-Ovulationstest im Taschenformat ist, dass man es in Verbindung mit einem Smartphone und einer gratis App verwenden kann und somit eine einfache und moderne Anwendung garantiert ist.

Einige Tage nach der Periode macht man einen einfachen Urintest auf den mitgelieferten Teststreifen, die den Anstieg des LH-Hormons erkennen was auf einen Eisprung hindeutet.

Das Lesegerät, das mit einem Clip vor der Kamera des Smartphones befestigt wird, analysiert automatisch die Testergebnisse und speichert sie für die zukünftige Analyse in der App.

Und die App kümmert sich um den Rest. Man wird rechtzeitig erinnert, einen neuen Test zu machen, um die Ergebnisse zu bestätigen. Und man wird rechtzeitig im Voraus über die fruchtbaren Tage benachrichtigt.

UNTERSCHIED ZU ANDEREN OVULATIONSTESTS

Der Eveline Ovulationstest ist ein neuartiger Test, der das Können und die Features eines teuren Fertilitätsmonitors mit der Einfachheit und Preiswertigkeit herkömmlicher Ovulationstests vereint. Das Eveline Monitoringsystem ist wahnsinnig handlich,  da das Monitoring via App über das Handy durchgeführt werden kann. Somit müssen nur die Teststreifen mitgenommen werden, denn das Smartphone hat man heutzutage ja sowieso dabei. Die Features der Eveline Ovulationsmonitoring App reichen von der Kalenderfunktion inkl. direkter Übertragung der Testergebnisse und des Zyklus, Vorhersage der fruchtbaren Tage und sonstiger Angaben zur Person und Zyklus (z.B. Basaltemperatur, Geschlechtsverkehr, Stärke der Monatsblutung und Stimmung).

Somit ermöglicht die App eine umfassende und individuelle Aufzeichnung des Zyklus, um die Empfängnis zu unterstützen.

FAZIT:

Ich habe eine Zeit lang selbst einen Fertilitätsmonitor zur Verhütung verwendet, der mir jedoch nach kürzester Zeit zu mühsam und aufwendig wurde. Eveline ist wahnsinnig einfach und modern zu handhaben und vor allem für den täglichen Gebrauch und für Reisen perfekt.

Die Eveline Monitoring App kann kostenfrei im App Store und Google Play Store heruntergeladen werden.

*In freundlicher Zusammenarbeit mit Eveline 

Meine Apotheke: Wichtige Anlaufstelle für Schwangere und frischgebackene Eltern

*werbung

In der Schwangerschaft wird einem das erste Mal bewusst, welche Verantwortung auf eine werdende Mama zukommt. Man muss nicht nur auf seine Gesundheit und Wohlbefinden Acht geben, sondern ein kleines Wesen wächst in einem heran und braucht jeglichen Schutz und Sicherheit. Als ich mit meiner Tochter schwanger war plagten mich hartnäckige Kopfschmerzen und auch wenn mein Mann Mediziner ist, war ich ziemlich oft in der Apotheke meines Vertrauens um mich bzgl. Medikamenteneinnahme in der Schwangerschaft beraten zu lassen.

Sobald das Baby dann da ist, tauchen oft viele Fragen auf: Welche Medikamente darf mein Baby einnehmen? In welcher Dosierung? Wann muss ich ins Krankenhaus? Man versucht als Eltern immer alles richtig zu machen und will unter keinen Umständen, dass sein Baby Schmerzen erleiden muss. Eine kompetente und wichtige Anlaufstelle ist neben dem Kinderarzt auf alle Fälle die Apotheke.

Vor einem Jahr habe ich Marianne und ihr wahnsinnig nettes Team von der Sonnen Apotheke kennen gelernt und schon lange wollte ich ein Interview mit ihr machen. Jetzt ist es endlich soweit und ich denke gerade für Schwangere und frischgebackene Eltern findet ihr hier ein paar spannende Tipps und Informationen.

Liebe Marianne, deine Sonnen Apotheke zählt zu den babyfreundlichsten Apotheken Erzähle mir ein wenig, warum dir dieser Bereich in deiner Apotheke ein großes Anliegen ist.

Ich habe die Sonnen Apotheke vor einem Jahr neu übernommen und habe mir natürlich überlegt,  welche Themen mir besonders wichtig sind. Da ich selbst Mutter von drei Kindern bin, liegt mir dieses Thema natürlich sehr am Herzen!

Als Apotheke ist man häufig die erste Anlaufstelle junger Eltern bei gesundheitlichen Beschwerden ihres Babys. Da spielt natürlich die Arzneimittelsicherheit eine wichtige Rolle. Unsere kompetente Beratung und Betreuung ist von enormer Wichtigkeit. Ich finde es besonders wichtig Sicherheit zu vermitteln, damit Mütter und Väter wissen welche Vorgehensweise bei Problemen ihres Kindes notwendig ist. Meist können wir mit den zahlreichen uns zur Verfügung stehenden Arzneizubereitungen aus der Apotheke sehr gut helfen. Wir können aber auch abschätzen, wann es sinnvoller ist, zur vollständigen Abklärung den Kinderarzt oder ein Krankenhaus aufzusuchen.  Die erste Zeit mit dem Baby sollte man ja auch unbeschwert genießen können, da möchten wir in der Sonnen Apotheke einen Teil dazu beitragen.

Was ist dir vor allem in der Beratung von Schwangeren und frischgebackenen Eltern besonders wichtig? Welche Unsicherheiten herrschen oftmals vor?

Für Schwangere stehen uns aufgrund der Plazentagängigkeit der meisten Wirkstoffe wenige, für das Ungeborene gesundheitlich unbedenkliche Arzneistoffe, zur Verfügung. Denn in erster Linie muss die Gesundheit des Ungeborenen geschützt bleiben. Es gibt aber trotzdem viele pflanzliche Arzneizubereitungen oder homöopathische Präparate, die bei gesundheitlichen Beschwerden von Schwangeren sehr effektiv helfen können. Ich empfehle dann auch oft Hausmittel, wie z.B. das Auflegen von Zwiebelschmalz bei Husten.

Bei stärkeren Beschwerden rate ich zum Arztbesuch, dieser kann nach genauer Abklärung und Nutzen/Risiko Abwägung auch, wenn er es für notwendig hält ein Schmerzmittel oder Antibiotikum verschreiben.

Frischgebackene Eltern geraten oft in Panik, wenn ihr Baby zum ersten Mal Fieber oder Schnupfen hat. Bei gestillten Kindern kann man ein wenig Muttermilch in jedes Nasenloch des Babys geben. Fieber ist eine normale Reaktion des sich entwickelnden Immunsystems. Fiebersenkende Mittel sind in den meisten Fällen erst ab 38,5 Grad Fieber notwendig.  Bei langanhaltendem Fieber und zusätzlichen Symptomen wie Husten, Schnupfen oder falls das Baby sich ständig ans Ohr greift, ist der Arztbesuch notwendig. Unter Umständen steckt eine Bronchitis und/oder Mittelohrentzündung dahinter.

Durchfallerkrankungen führen auch häufig zu Nervosität der Eltern. Hier gilt es Darmbakterien und Elektrolytgetränke zum Ergänzen des Verlustes an Natrium, Kalium und Magnesium zu verabreichen. Älteren Kindern kann eine Mischung aus Schwarztee, abgekochtem Wasser und Orangensaft löffelweise gegeben werden. Grundsätzlich gilt, wenn das Baby trotz Durchfall und/oder Erbrechen wie immer wirkt, brauchen sich Eltern keine Gedanken machen. Wenn sich der Allgemeinzustand allerdings verschlechtert und das Baby wirkt apathisch, ist ein Krankenhausbesuch angezeigt. Babys können aufgrund des geringen Körpergewichts bei starkem Brechdurchfall dehydrieren. Da wird dann eine Infusion notwendig und dem Baby geht sehr schnell besser.

Eltern kennen ihre Babys am besten, deswegen gilt immer zu beobachten ob und wie sich das Baby verändert und in erster Linie Ruhe bewahren.

Gerade bei Babys und Kleinkindern ist es oft notwendig am Feiertag oder in der Nacht eine Apotheke aufzusuchen. Für besorgte Eltern stellt dies ein wertvolles Service dar. Was sind die häufigsten Notfälle?

Du wirst lachen, neben Durchfall, Erbrechen, Schnupfen, Husten, Ohrenschmerzen und Fieber wird sehr oft gerade am Anfang vor Aufregung ob der neuen Situation auf die Babynahrung, Schnuller oder die Windeln vergessen. Da ist es dann besonders hilfreich eine „Neugeborenenedition“ auf Lager zu haben.

Später kommen dann  die Probleme mit dem zahnenden Kind. Auch hier haben wir viele Präparate auf Lager, die dem Kind das Zahnen erleichtern können und den Eltern zu etwas Schlaf verhelfen.

Gerade bei den Kleinsten ist die richtige Dosierung von Medikamenten besonders wichtig. Auf was achtest du als Apothekerin in der Beratung am meisten.

Die Dosis wird bei Babys und Kleinkindern nach dem Körpergewicht berechnet. Ich rechne auch bei Verschreibungen des Arztes nach, ob die Dosis passen kann. Zudem weise ich die Eltern immer auf die dem Medikament beigefügten Dosierhilfen, wie Spritzen und Messlöffel hin und vergewissere mich mehrmals, ob ich mich verständlich ausgedrückt habe. Wenn ich Kapseln oder Zäpfchen in einer speziellen Dosierung für den Säugling oder ein Kleinkind anfertigen muss, halte ich mich gemeinsam mit einer Kollegin an das sogenannten Vieraugenprinzip. Es gibt auch Arzneistoffe mit geringer therapeutischer Breite, da ist eine exakte Dosierung und genaue Zubereitung der Zubereitung besonders wichtig. Bei der Abgabe dieser Zubereitungen empfehle ich auch Tablettendispenser mit Früh/Mittag/Abend/Nacht Unterteilungen, damit die Eltern diese morgens befüllen und dann genau wissen, ob sie ihrem Kind die Dosis schon gegeben haben.

Eine Apotheke erfüllt im „ Grätzel“ auch immer einen wichtigen sozialen Stellenwert. Welche zusätzlichen Kompetenzen musst du als Apothekerin besitzen?

An erster Stelle steht für mich in der Sonnen Apotheke die Freundlichkeit, Kompetenz und Diskretion gegenüber unserer Kunden. Ich biete in der Sonnen Apotheke die Möglichkeit einer telefonischen Bestellung mit Hauszustellung für Notfälle an. Das finde ich besonders wichtig! Aber auch eine telefonische Beratung ist möglich und wird von unseren Kunden gerne in Anspruch genommen. Manchmal geht es auch nur um die Ansprache und Beratung in der Apotheke. Wir haben in der Sonnen Apotheke immer ein offenes Ohr für die Probleme unserer Kunden. Mir ist es auch wichtig mit den umliegenden Schulen und Kindergärten gemeinsam punkto Gesundheitsprävention zu arbeiten. Wir haben ein Projekt, das nennt sich „Zuckerquiz“ da können Kinder schätzen wie viel versteckter Zucker in Lebensmittel enthalten ist. Ein anderes Projekt stellt das Sinnesorgan Nase in den Vordergrund und nennt  sich „Riechstrasse“, Kinder versuchen Arzneipflanzen und aetherische Öle durch Riechen zu erkennen. Diese Projekte finden in unserem Garten statt, der sich in der warmen Jahreszeit dafür anbietet. Die Sonnen Apotheke lädt auch Volksschulen zum Kennenlernen unserer Apotheke ein. Die Kinder dürfen auch Salben rühren und nehmen ihre selbst hergestellten Produkte mit nach Hause. Schnupperlehrlinge sind uns ebenfalls herzlich willkommen, im Februar waren sogar fünf gleichzeitig aus umliegenden Schulen bei uns. Damit möchte ich das Interesse am Beruf des Apothekers fördern.

Im September findet unser Gartenfest statt, da sind alle Kunden, Ärzte, Nachbarn, Freunde, eingeladen. Kunden können auch ihr Können unter Beweis stellen, Da treten die Künstler des Bezirks auf, letztes Jahr Rocking Fritz. Natürlich spielt auch eine Band spielt auf.

Ich bin gerade dabei einen Platz mit gemütlicher Sitzgelegenheit im Garten vor der Apotheke zu errichten, dort können Mütter mit ihren Babys gemütlich verweilen, während wir ihre Rezepte bearbeiten. Ein Kräutergarten mit Lavendel, Ringelblumen, Sonnenhut und Johanniskraut und anderen Arzneipflanzen wird als nächstes angelegt. Dann können wir unsere hausgemachte Ringelblumensalbe aus Eigenanbau herstellen. Ein Thema der Nachhaltigkeit!

Wie grenzt sich die Apotheke heutzutage durch die zunehmende Digitalisierung ab?

In erster Linie durch kompetente Beratung: Wir als Apotheker müssen das Bewusstsein der Menschen schärfen, dass im Grunde auch für jedes rezeptfreie Medikament und Nahrungsergänzungsmittel eine Beratung notwendig ist. Und den persönlichen Kontakt, Beratung und Zuspruch, also Empathie gibt es halt im Internet nicht. Meiner Meinung geht es bei so einem wichtigen Thema wie Arzneimittel darum die Patienten und Angehörigen vollkommen aufgeklärt zu entlassen. Oft gilt es verschiedenste Punkte abzuklären, wie lange, wie oft, in welcher Häufigkeit Beschwerden existieren, das ist eben nur im Zwiegespräch möglich. Ich versuche immer am letzten Stand der wissenschaftlichen Entwicklung von Arzneistoffen zu stehen und lege auch sehr  großen Wert auf Ausbildung  und Fortbildungen  meiner Mitarbeiter. Durch Zusatzausbildungen, wie die Nährstoffakademie, Darmakademie, Schüsslersalze, Homöopathieausbildungen, klinische Psychoneuroimmunologie und Ausbildung zum babyfreundlichen Apotheker, sind wir wirklich gut vorbereitet unsere kleinen und großen Patienten in allen Bereichen ausgezeichnet betreuen zu können. Wir bieten auch das Medikationsmanagement an und Nährstoffchecks, sowie TCM –  Ernährungsberatung. Ich lege in der Sonnen Apotheke großen Wert auf Nachhaltigkeit unseres Sortiments. Gerade im Bereich der Babykosmetik halte ich das für sehr wichtig. Ich führe viele Produkte, die unsere Kunden in anderen Apotheken nicht finden. Wenn wir vielleicht mit dem Preis nicht mit dem Internet mithalten können, stimmt die individuelle  Beratung, die Freundlichkeit, das Service und auch die Vielfältigkeit des Angebots.

Das Team der Sonnen Apotheke ist international. Momentan bilden wir eine russische Aspirantin aus Moskau aus. Mitarbeiter aus Kroatien und Serbien und der Türkei zählen zu meinem Team, daher können wir auch Beratung in der Muttersprache anbieten.

Als besonderes Services werden wir auf unserer homepage die „peinliche Frage“ anbieten. Da gibt es dann keine Zuhörer und die Frage wird nur von mir persönlich beantwortet.

Rezeptpflichtige Medikamente sind in Österreich ausschließlich in der Apotheke erhältlich. Wer sie online kauft, geht daher ein hohes Risiko ein, dass sie gefälscht sind. Betreibt ihr hier viel Aufklärungsarbeit?

Machen wir. Was passiert, wenn die Pille nicht wirkt?  Wer im Internet zwar billigere aber gefälschte Arzneimittel kauft begibt sich in die Gefahr, ein gefälschtes Präparat zu kaufen, das schwere lebenslange Folgen nach sich ziehen kann. Die Apothekerkammer hat uns auch Broschüren zur Verfügung gestellt, die sehr anschaulich darstellen wie wichtig die Beratung des Apothekers auch zu Dosierungen und Nebenwirkungen ist.

Vielen Dank für das spannende Interview Marianne. 

 

*In Zusammenarbeit mit der Aptheker Kammer Österreich 

Eisenmangel in der Schwangerschaft: Intravenöse Therapie hilft

*werbung

Vor meiner Schwangerschaft habe ich mich selten bis gar nicht mit meinen Eisenwerten beschäftigt. Ich kann mich zwar erinnern, dass ich in meiner Jugend immer wieder einen kleinen Mangel hatte und dann Eisentabletten verschrieben bekommen habe, aber ziemlich inkonsequent bei der Einnahme war.

Eisenmangel in der Schwangerschaft

Bei meiner 1. Schwangerschaft wurde ich auf ein Neues mit dem Thema Eisenmangel  konfrontiert. Aber dieses Mal war es ein richtiger Eureka Moment! Endlich gab es eine Erklärung für mein schlechtes Immunsystem, die anhaltende Müdigkeit, den Haarausfall und die Kopfschmerzen. Ich war zwar schwanger, aber eine Schwangerschaft war für diese Anzahl an Symptomen sicher nicht Schuld 😉

Seit meiner ersten Schwangerschaft bin ich im Ordinationszentrum Woman and Health und neben Gynäkologen gibt es auch die Allgemeinmedizinerin Dr. Doris Gapp die sich auf Eisenmangel sogar spezialisiert hat. Mein Glück, denn nach einer meiner ersten Blutbefunde wurde ich über meinen starken Eisenmangel aufgeklärt. Ein wichtiger Punkt bei Eisenmangel ist die richtige Diagnose, die unbedingt mit den folgenden Parametern durchgeführt werden sollte: Hb-Wert, TSAT und Ferritin.

Vor allem während der Schwangerschaft hat der Körper einen erhöhten Eisenbedarf, den man durch die Nahrung oft nur selten ausgleichend kann.  30 mg pro Tag sollte man durch die Nahrung Eisen aufnehmen, damit man selbst und das Baby gesund bleiben. Wenn man aber selbst nicht genug Eisen hat, um die Hämoglobinproduktion für sich und sein Baby in Gang zu halten, könnte sich eine durch Eisenmangel bedingte Blutarmut (Anämie) entwickeln.  Und ungefähr eine von fünf Frauen entwickelt diesen Typ in der Schwangerschaft. Und so auch ich.

 

Aber warum ist Eisen eigentlich so wichtig? Eisen ist für die Bildung des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin) und damit für den Sauerstofftransport des Blutes essentiell. Herrscht ein Eisenmangel vor, so wird die Bildung von Hämoglobin beeinträchtigt und der Körper wird so schlechter mit Sauerstoff versorgt, was zu erheblichen Beeinträchtigungen, wie zu folgenden Symptomen führen kann.  Auf der Plattform www.eisencheck.at findet ihr umfassende Informationen über Symptome, Diagnose und Behandlung zu diesem Thema.

 

Grafik: eisencheck.at

Natürlich kann man versuchen einen Eisenmangel mit eisenreicher Nahrung vorzubeugen, wie zum Beispiel mit Volllkornprodukte, Kartoffeln, mageres rotes Fleich, Schalentiere, Rosinen, Hülsenfrüchte etc. Eine umfassende Tabelle findet ihr hier.  Leider haben weder eine eisenreiche Ernährung noch die Einnahme von Eisentabletten etwas bei mir bewirkt.

Also was tun?

Intravenöse Therapie mit Eisen Carboxymaltose bringt verlorene Energie zurück

Meine Allgemeinärztin hat mir zu einer sogenannten Eisen Infusion geraten, die rasche Abhilfe schafft, weil durch die intravenöse Therapie die Eisenspeicher sofort wieder aufgefüllt werden und nicht, wie durch Tabletten, nur ca. 10% des Wirkstoffes der Körper aufnehmen kann. Das praktische an dem Wirkstoff Eisen Carboxymaltose ist, dass es so hochkonzentriert ist, dass eine 20-minütige Infusion ausreicht.  Das war perfekt für mich. Die Infusion habe ich super vertrage und nach nur 1-2 Tagen spürt man als Patient den Unterschied. Man fühlt sich wie neugeboren.  Ich fühle mich mich frisch, fit und habe wieder meine alte Energie zurück.

So hat alles vor 4 Jahren mit meiner ersten Eiseninfusion begonnen. Mittlerweile bekomme ich 1-2x im Jahr eine Eiseninfusion und muss sagen, es wirkt bei mir wahnsinnig gut. Vor allem mit zwei kleinen Kindern ist ein Eisenmangel alles andere als brauchbar, denn wie ihr alle wisst, braucht man die Energie und Kraft für die Kinder und die Arbeit.

Mittlerweile ist es bei mir wieder so weit und ich spüre, dass mein Eisenwert im Keller ist, weil die lästigen Symptome wieder da sind.  Da die Eiseninfusion mit dem Wirkstoff Carboxymaltose nicht gerade billig ist, überlegen sich sicher viele, ob und wie oft so eine Behandlung in Frage kommt.

 Intravenöse Therapie wird nun von Krankenkassen erstattet

Bei einer Pressekonferenz Ende April wurde mitgeteilt, dass seit 1. Januar 2018 die intravenöse Therapie mit dem Wirkstoff Eisen Carboxymaltose von der Krankenkassa erstattet wird. Das heisst, wenn eine orale Einnahme von Eisenpräparaten unwirksam ist und eine Infusion vom niedergelassenen Arzt verschrieben bzw. durchgeführt wird, ist sie gegen Rezeptgebühr erhältlich.

Auch für Schwangere könne eine intravenöse Therapie rasch Abhilfe schaffen, betont Univ.-Prof. Dr. Harald Zeisler, Gynäkologe an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der Medizinischen Universität Wien im Wiener AKH: „Mit der intravenösen Therapie umgeht man die Aufnahme des Wirkstoffs durch den Magen. Damit können Eisenmangel und Eisenmangelanämie sehr rasch korrigiert werden. Das ist besonders in der Schwangerschaft von Bedeutung.“ Nicht zuletzt wirke sich Eisen bzw. dessen Mangel auch auf die kognitive Entwicklung des Kindes im Mutterleib aus.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der auf der Pressekonferenz angesprochen wurde war, wie wichtig es ist die Symptome richtig zu deuten und sich in Fachhände zu begeben.

Priv.-Doz. Dr. Christopher Adlbrecht, Oberarzt an 4. Medizinischen Abteilung im Krankenhaus Hietzing, erlebt oft, dass Eisenmangel als Ursache für Beschwerden nicht immer gleich erkannt wird. „Die Symptome wie Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit sind unspezifisch, daher erfolgt die richtige Diagnose oft erst verspätet aufgrund der richtigen Interpretation der Laborwerte.“

Also sollten euch gewisse Symptome bekannt vorkommen fragt doch beim Arzt/Ärztin eures Vertrauens nach. Bei Fragen zu meinen Erfahrungen könnt ihr mir natürlich jederzeit schreiben.

Fotos: Pamela Russmann 

 

*In Zusammenarbeit mit  Vifor-Pharma

 

 

Die Aptaclub Fläschchen Tipps – Wissenswertes rund ums erste Fläschchen

Seit fast 4 Jahren gehört das Fläschchen Zubereiten zu meinen täglichen Aufgaben als Mama. Wie viele von euch wissen, hat bei mir das Stillen leider nicht so geklappt, wie ich es mir gewünscht hätte. Und daher war ich von Beginn an auf das Fläschchen angewiesen. Dass Stillen – gerade in den ersten 6 Monaten –  das Beste für Babys ist, steht ausser Frage. Aber was tun, wenn es mit dem Stillen eben nicht so klappt, wie man es sich als frischgebackene Mama vorstellt? Auf was muss ich achten, wenn ich vom Stillen auf das 1. Fläschchen umsteige? Wie bereite ich ein Fläschchen richtig zu?

Die Aptaclub Fläschchen Tipps – Wissenswertes rund ums erste Fläschchen

Fragen, die ich am 18. Oktober mit der Ernährungswissenschaftern und 3-fachen Mutter Dr. Irmi Demitsch im Rahmen der Aptaclub Fläschchen Sprechstunde näher beleuchtet habe. Seit über 20 Jahren teilt Irmi ihr umfassendes Wissen zur richtigen Ernährung von Babys und Kleinkindern und unterstützt Eltern, wenn es um Fragen rund um die ersten 1.000 Tage eines Kindes geht.

Im Rahmen von Filmdreharbeiten mit Aptaclub haben Irmi und ich uns einen ganzen Tag lang über das Thema Fläschchennahrung ausgetauscht. Ich hatte die Möglichkeit sie ALLES zu fragen und ich bekam wertvolle Tipps und Tricks von ihr. Die Dreharbeiten für meine 1. Fläschchen Sprechstunde verliefen großartig. Auch meine Kinder waren kurz mit dabei. Mir war es sehr wichtig, dass wir eine entspannte Atmosphäre für Baby V und letztendlich auch für das Gespräch mit Irmi schaffen, und das hat super funktioniert.

Am Ende eines sehr anstrengenden aber auch bereichernden Tages hatte ich meinen ersten LIVE Chat auf Instagram wo Irmi und ich euch Tipps zum 1. Fläschchen und viele Fragen dazu beantworten konnten.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich dachte, dass ich durch Baby Nr. 2 ein absoluter Fläschchen -Profi geworden bin.  Viele Ängste, Sorgen und Bedenken sind verflogen und die Erfahrung durch meine 1. Tochter haben mir viel Sicherheit als Mama gegeben. Aber durch das spannende Gespräch mit Irmi, habe ich noch viele weitere Infos sammeln können und vor allem Hintergrundwissen erfahren. Denn alles habe auch ich nicht richtig gemacht.

Zum Beispiel wenn es um die Fläschchen Zubereitung geht: Ich habe oft kochendes Wasser in das Fläschchen gegeben und erst dann mit kaltem Wasser vermischt. Warum das nicht die optimale Lösung findet ihr in Irmi’s 10 Tipps für das 1. Fläschchen, die das Fläschchen geben für Mamas, Papas und natürlich Babys erleichtern können.

 

10 Tipps für das erste Fläschchen

  1. Geduld haben: Eine gute Verträglichkeit ist wohl der wichtigste Grund eine Milchmarke zu wählen, aber auch der häufigste Grund, die Nahrung zu wechseln. Babys müssen sich erst auf den neuen Geschmack einstellen, dafür braucht es meist mehrere Versuche – ein anfängliches Verweigern der neuen Nahrung ist dabei völlig normal! Man sollte dem Verdauungstrakt ca. 2 Wochen Zeit geben, damit er sich an eine neue Nahrung gewöhnen kann.
  2. Ausspucken ist normal: Das Trinken mit dem Sauger ist anders als das Trinken an der Brust und auch das muss ein Baby erst lernen – deshalb bedeutet Ausspucken nicht unbedingt, dass das Fläschchen abgelehnt wird. Tipp: Immer ein Spucktuch bereithalten!
  3. Frühkindliche Reflexe: Der natürliche frühkindliche Saugreflex des Babys sollte bei der Fläschchen-Fütterung, genauso wie beim Stillen, weiterhin stimuliert werden. Ein vorsichtiges Berühren der Lippen mit dem Sauger stimuliert diesen Reflex, dadurch versucht das Baby den Sauger von alleine in den Mund zu nehmen.
  4. Die gewohnte Umgebung: Babys benötigen nicht nur ausreichend Zeit, um sich an das Fläschchen zu gewöhnen, sondern auch eine ruhige und vertraute Umgebung, in der sie sich wohlfühlen und entspannen können.
  5. Körperliche Nähe: Die körperliche Nähe sollte auch beim Fläschchengeben beibehalten werden, denn Babys sind meist sehr sensibel und spüren den körperlichen Unterschied schnell. Vertrauen und Zuneigung spielen eine große Rolle. Körperliche Nähe führt zu einer Vertrautheit, die Babys beim Trinken des ersten Fläschchens brauchen.
  6. Der richtige Sauger: Geeignete Fläschchen und Sauger mit ausreichend großen Löchern sind sehr vorteilhaft und wichtig. Nur so kann ein reger Milchfluss – Tröpfchen für Tröpfchen – gewährleistet werden. Dabei sollte das Baby in etwa die gleiche Anstrengung haben wie beim Stillen. Tipp: Halten Sie das Fläschchen schräg nach unten, um die Lochgröße zu prüfen. Die Milch sollte „perlenschnurartig“ heraustropfen.
  7. Die richtige Temperatur: Viele Babys trinken ihre Milch am liebsten, wenn sie die gleiche Temperatur wie die Muttermilch hat, also ca. 37 Grad. Manche Babys mögen es aber auch lieber ein bisschen kühler, bei Zimmertemperatur, also ca. 21 Grad.
  8. Die richtige Zubereitung: Sowohl die Zubereitungsanleitung als auch die richtige Dosierung sind sehr wichtig, um eine Über- oder Unterdosierung zu vermeiden und das richtige Verhältnis von Wasser und Pulver einzuhalten.Durch das Mischen des Milchpulvers mit zu heißem Wasser werden einige Vitamine zerstört. Daher empfehlen wir, die Milchnahrung mit abgekochtem und auf 40° C abgekühltem Wasser zuzubereiten. Bei dieser Temperatur löst sich außerdem das Pulver gut und es wird die Bildung von Klumpen vermieden.  Tipp: Lassen Sie Ihr Baby die Trinkmenge und Anzahl der Mahlzeiten ruhig selbst wählen, denn jedes Baby ist unterschiedlich und hat seine eigenen individuellen Bedürfnisse. 
  9. Frische Zubereitung: Milch im Allgemeinen ist ein guter Nährboden für Keime, weshalb das Fläschchen immer frisch zubereitet und sofort gefüttert werden sollte.
  10. Gründliche Reinigung: Sowohl das Fläschchen als auch das Zubehör sollten nach jeder Mahlzeit gründlich gereinigt werden.

 

Aber jetzt will euch endlich das Ergebnis von unserem gemeinsamen Drehtag zeigen. Hier ist das Video zur 1. Aptaclub Fläschchen Sprechstunde:

Ich hoffe unser Video hat euch gefallen. Solltet ihr noch Fragen zum Thema Fläschchennahrung haben, könnt  ihr mir sehr gerne ein Kommentar am Blog hinterlassen oder direkt Irmi über den Aptaclub Elternservice schreiben:

0800/311 512 (gebührenfrei)

www.aptaclub.at

service@aptaclub.at 

Wichtige Hinweise: Stillen ist die beste Ernährung für Ihr Baby und bietet viele Vorteile. So ist es ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien und fördert die Mutter-Kind-Beziehung. Wichtig für den Stillerfolg ist unter anderem eine gesunde und ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit. Regelmäßiges Anlegen fördert den Milchfluss. Wenn Sie sich dazu entschließen, nicht zu stillen, oder Stillen und Säuglingsnahrung zu kombinieren, sollte Ihnen bewusst sein, dass dadurch die Muttermilchmenge abnehmen kann. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Die Verwendung anderer Lebensmittel außer Muttermilch oder einer Säuglingsnahrung kann, ebenso wie unsachgemäße Verwendung, die Gesundheit Ihres Babys gefährden. Bedenken Sie vor der Verwendung von Fläschchennahrung auch soziale und finanzielle Aspekte. Lassen Sie sich bitte auch in Ihrer Klinik, von Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Hebamme beraten, wenn es sich um eine Entscheidung zur Ernährung Ihres Babys handelt. Bitte beachten Sie bei Verwendung von Fläschchennahrung die jeweiligen Hinweise zu Dosierung, Zubereitung und Lagerung auf den Packungen.

 

*werbung

*In freundlicher Zusammenarbeit mit Aptaclub.

 

„Übung macht kleine Meister: Die Aptaclub Fläschchen-Sprechstunde”

Wie viele von euch wissen, hat bei mir das Stillen leider nicht so geklappt, wie ich es mir gewünscht hätte. Und natürlich war ich anfangs traurig darüber, denn jeder weiss, dass Stillen – gerade am Anfang –  das Beste für Babys ist.

Umso glücklicher war ich jedoch, als ich merkte, dass das „Fläschchen geben“ von Anfang an relativ problemlos funktioniert hat.

Natürlich hatte ich auch Ängste, Sorgen, Bedenken und viele Fragen, die ich teilweise von meiner Hebamme und teilweise aus dem Internet beantwortet bekommen habe. Jedoch war „Learning by Doing“ und Selbstsicherheit als Mama ein wichtiger Faktor.

Bei Baby Nr. 2 war ich schon ein absoluter Fläschchen Profi, denn Erfahrung bringt nicht nur viel Sicherheit, sondern auch eine gewisse Lockerheit mit sich.

Und da mir dieses Thema sehr am Herzen liegt, freu ich mich wahnsinnig gemeinsam mit einer Expertin, der Ernährungswissenschafterin *Dr. Irmi Demitsch am Mittwoch die erste Aptaclub Fläschchen Sprechstunde auf Instagram LIVE zu halten.

„Aptaclub Fläschchen-Sprechstunde“

Gemeinsam werden wir uns über ein Thema unterhalten, dass viele Eltern beschäftigt: Wie klappt es am besten mit dem ersten Fläschchen und worauf sollte man da am besten achten?   Irmi hat viele tolle Tipps mitgebracht, die das Fläschchen geben für Mamas, Papas und natürlich Babys erleichtern können. Fragen wie: 

Wie klappt der Umstieg vom Stillen aufs Fläschchen am besten?

Auf was sollte man beim Fläschchen zubereiten achten?

Fragen zu Babys Bäuchlein, zur Häufigkeit der Fläschchen und und und…

Und natürlich würde ich mich über EURE Fragen freuen, denn hier habt ihr die Möglichkeit all das zu fragen, was euch am Herzen liegt! Ihr könnt mir eure Fragen auch sehr gerne vorab unter hello@salonmama.com mailen oder einfach ein Kommentar am Blog hinterlassen.

Ich freu mich, wenn wir uns am Mittwoch um 20:00 auf Instagram/salon.mama sehen.


*Dr. Irmi Demitsch
Irmingard Demitsch ist studierte Ernährungswissenschafterin und selbst dreifache Mutter. Die Salzburgerin war die erste Mitarbeiterin des Aptaclub Elternservice und hat dieses mit Erfahrung, Wissen und Einfühlungsvermögen mitaufgebaut. Seit über 20 Jahren teilt sie ihr umfassendes Wissen zur richtigen Ernährung von Babys und Kleinkindern und unterstützt Eltern, wenn es um Fragen rund um die ersten 1.000 Tage eines Kindes geht.

Wichtige Hinweise: Stillen ist die beste Ernährung für Ihr Baby und bietet viele Vorteile. So ist es ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien und fördert die Mutter-Kind-Beziehung. Wir von Milupa befürworten dies uneingeschränkt und möchten stillenden Mamas unterstützend zur Seite stehen. Wichtig für den Stillerfolg ist unter anderem eine gesunde und ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit. Regelmäßiges Anlegen fördert den Milchfluss. Wenn Sie sich dazu entschließen, nicht zu stillen, oder Stillen und Säuglingsnahrung zu kombinieren, sollte Ihnen bewusst sein, dass dadurch die Muttermilchmenge abnehmen kann. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Die Verwendung anderer Lebensmittel außer Muttermilch oder einer Säuglingsnahrung kann, ebenso wie unsachgemäße Verwendung, die Gesundheit Ihres Babys gefährden. Bedenken Sie vor der Verwendung von Fläschchennahrung auch soziale und finanzielle Aspekte. Lassen Sie sich bitte auch in Ihrer Klinik, von Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Hebamme beraten, wenn es sich um eine Entscheidung zur Ernährung Ihres Babys handelt. Bitte beachten Sie bei Verwendung von Fläschchennahrung die jeweiligen Hinweise zu Dosierung, Zubereitung und Lagerung auf den Packungen.

 

*werbung

*In freundlicher Zusammenarbeit mit Aptaclub.

 

Urban Massage – Wie du dir im Mama Alltag etwas Gutes tun kannst + Gewinnspiel

Als Mama ist die „freie“ Zeit ja sehr begrenzt, wie ihr alle wisst! Und vor allem mit Baby ist man auch körperlich ziemlich ausgepowert. Zumindest geht es mir so. Der kontinuierliche Schlafentzug ist bei Baby Nr. 2 um einiges schlimmer als bei Baby Nr. 1, oder vielleicht bin ich beim 2. Kind nicht mehr ganz so voller Glückshormone, wer weiss 😉

Da ich vor den Kindern mir wirklich regelmäßig eine Massage gegönnt habe, ist die Zeit bei 2 Kindern ziemlich knapp geworden. ABER ich durfte etwas Tolles ausprobieren, von dem ich heute gerne etwas näher erzählen möchte:

MIT URBAN MASSAGE EINE KLEINE PAUSE EINLEGEN 

Urban Massage ermöglicht eine einfache Buchung professioneller Massagen oder Shiatsu-Behandlungen für zu Hause!

„Wichtig ist, dass wir nicht vergessen, uns regelmäßig Zeit für eine Auszeit zu nehmen. Es dauert nur 1 Stunde um Körper und Geist mit einer Massage in Einklang zu bringen“, so Carina Schubert, Marketing Manager von Urban Massage Vienna.

Und ich bin ganz ihrer Meinung 😉

Aber wie funktioniert Urban Massage: 

Über die Urban Massage Website oder via App kann von überall, innerhalb von Minuten, eine Massage gebucht werden. Wo auch immer die Massage genossen werden möchte, ein Praktiker kann innerhalb von 60 Minuten, an 7 Tagen der Woche, zwischen 08:00 und 24:00 Uhr am gewünschten Ort sein. Für diejenigen, die sich ihren Plan für die kommenden Wochen schon im Vorfeld erstellen möchten, kann eine Massage auch bis zu 8 Wochen im Voraus gebucht werden.

Gesagt, getan: App heruntergeladen und dann habe ich mir eine Masseurin ausgesucht. Mir war es extrem wichtig, dass ich vorab Fotos und Infos zu den unterschiedlichen Masseuren bekomme und mir dann aus dem Portfolio von Urban Massage meine „Lieblings-Masseurin“ aussuchen konnte.

Ich wollte unbedingt meine Entspannungsmassage abends genießen. Baby V hat schon brav in seinem Bettchen geschlummert und Ms. A hat mit Papi Musik gehört. Ich war frisch geduscht, habe ein paar Handtücher hergerichtet und pünktlich zur gebuchten Uhrzeit kam meine Masseurin bepackt mit ihrem Massage Tisch, bei mir zu Hause an. Sie war wahnsinnig sympathisch und ich durfte sogar mein eigenes ALMA Öl zur Massage verwenden.

Mama wird massiert und Papa schaut auf die Kids!

Ich sag’s euch, es war soooo herrlich! Ich bin sogar eingeschlafen, so entspannt war ich. Diese Stunde Erholung hat mir soo viel Energie gegeben, vor allem weil das lästige hin- und herfahren, umziehen etc. bei Urban Massage wegfällt. Es war auch alles sehr professionell und gut. Ich bin bei Massagen sehr picky, und daher doppelt gespannt wie die Qualität sein wird. Aber ich war sehr zufrieden!

Und ich freue mich schon, denn ich bin mir sicher, dass ich es im Winter öfters ausnutzen werde, vor allem weil ich spontan entscheiden kann, wann ich gerade Zeit habe oder wie die Kinder drauf sind.

Und da ich euch auch einmal Etwas Gutes tun will, gibt es heute einen Gutschein von Urban Massage für euch zu gewinnen! 1 Stunde nur für euch! Kids beim Papi oder Oma lassen und ihr genießt einfach mal! Es gibt sogar Schwangerschaftsmassagen!!!

GEWINNSPIEL

Ich freue mich sehr dass ich einen GUTSCHEIN von URBAN MASSAGE 💆unter euch verlosen darf!

Was musst du dafür tun?

Hinterlasst uns einfach einen Kommentar am Blog oder auf Facebook und schenkt der Facebook Seite von Salon Mama und der Facebook Seite von Urban Massage ein LIKE. Natürlich freuen wir uns auch über fleißiges Teilen des Posts.

Das Gewinnspiel endet am 10.09.2017. Der/Die GewinnerIn wird schriftlich via Facebook/eMail verständigt.
Alle Details zu unseren Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen.

++++++

Vielen Dank an URBAN MASSAGE, dass ich eine Massage ausprobieren durfte, bald buche ich wieder 😉

Unser Weg zum richtigen Schnuller: MAM Perfect

Lulli, Nunni, Schnulli … viele Namen für eines der „basic“ Babyprodukte, dass in den meisten Familienhaushalten zu finden ist.

Jeder der einmal miterlebt hat, wie sich ein Baby in Rage schreit, wenn dann auch kein Kuscheln und Wiegen hilft, der weiß wie rettend ein Schnuller sein kann.  Bei uns sind deshalb, neben dem Schnuller, auch Mullwindeln zum Kuscheln hoch im Kurs. Meine Tochter tröstet und beruhigt sich heute mit 3 Jahren (nach wie vor 😉 mit ihrem „Tuchi“ und „Lulli“. Bis vor kurzem habe ich mich leider nicht wirklich mit der Schnullermarke auseinandergesetzt. Aber mittlerweile hat Ms. A schon alle Zähne und da mache ich mir über mögliche Zahnfehlstellungen sehr wohl meine Gedanken. Auch wenn hoffentlich sehr sehr bald die Schnullerfee bei uns zu Haus vorbei schaut und der Schnuller endlich Geschichte ist.

Unser Weg zum richtigen Schnuller

Als wir unserer Tochter vor Jahren Schnuller und Babyflaschen Sauger kauften, war uns nicht bewusst wie viele Unterschiede es bei diesem doch simpel aussehenden Produkt tatsächlich gibt. Unsere Zahnärztin wies uns schließlich darauf hin, dass es sehr wohl Unterschiede bei den Saugern gibt und mit den richtigen Saugern Zahnfehlstellungen verringert werden können.

Bei Baby V wollte ich es diesmal gleich zu Beginn richtig machen und nach einem längeren Gespräch mit der österreichischen Firma MAM, wollte ich ihre Produkte ausprobieren und mir ein eigenes Bild machen. Vor allem der MAM Perfect Schnuller wurde mir von allen Seiten empfohlen! Der soll ja besonders dünn geformt sein. So ist das Silikon beim MAM Perfect besonders flexibel. Das ist besonders wichtig, sodass sich Babys Kiefer nicht verändert. Im Vergleich zu anderen handelsüblichen Schnullern ist der Saugerhals des MAM Perfect nicht nur um 60% dünner, sondern auch viermal flexibler als herkömmliche Silikonschnuller und verringert so die Gefahr von Zahnfehlstellungen.

Seit ich das weiss, dürfen Ms A und Baby V  daher nur noch MAM Perfect Schnuller verwenden. Ich sage euch dann in ein paar Jahren, ob ich trotzdem eine Zahnspange zahlen muss 🙂

Aber eines hat sich bis jetzt schon bewährt: Baby V hat im Gegensatz zu unserer Tochter wesentlich weniger Bauchschmerzen, was wir unter anderem auch den Anti-Colic Flaschen zurechnen. Was das Besondere an den Flaschen ist, könnt ihr hier nachlesen.

Langzeitstudie über den Einfluss des MAM Perfect Schnuller

Aber zurück zu den Schnullern von MAM. Ich weiss, dass die Firma MAM enorm viel in Forschung investiert, und daher hat es mich auch gar nicht überrascht, dass vor kurzem die erste unabhängige Langzeitstudie der Poliklinik für Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde am Universitätsklinikum Jena erschienen ist, die den Einfluss des MAM Perfect Schnullers auf die Kiefer- und Zahnentwicklung untersuchte.

Umgewöhnung lohnt sich – Die Ergebnisse im Detail

An der zwölfmonatigen Langzeitstudie nahmen insgesamt 86 Kinder im Alter von 16 bis 24 Monaten teil. Untersucht und verglichen wurden Kinder mit schnuller-assoziierten Zahnfehlstellungen, die entweder den bisherigen Schnuller beibehielten, auf den MAM Perfect wechselten oder gänzlich vom Schnuller entwöhnt wurden. Die Ergebnisse machen deutlich: Die Abgewöhnung des Schnullers ist die beste Methode, um Zahnfehlstellungen zu verhindern. Gleichzeitig ist sie aber oftmals auch die schwierigste. So konnten während der Studie sechs Kinder nicht vom Schnuller entwöhnt werden. Drei Kinder begannen zudem mit dem Daumenlutschen, welches zu einem erhöhten Risiko von Zahnfehlstellungen führt. Bedeutend weniger negativen Einfluss auf die gesunde Zahnentwicklung von Babys und Kleinkindern als herkömmliche Silikonschnuller übte der extra dünne und flexible MAM Perfect aus. Mehr noch: laut der aktuellen Studie kann die Nutzung des MAM Perfect das Risiko von Zahnfehlstellungen wie Überbiss und offenem Biss verringern. Babys, die auf den Schnuller von MAM umgestellt wurden, wiesen im Gegensatz zur ersten Gruppe signifikante Besserungen auf. Damit ist er die perfekte Alternative für diejenigen, die noch nicht auf ihren Schnuller verzichten können. Hier könnt ihr noch einmal alle Infos im Detail nachlesen. 

MAM Perfect Schnuller bei Babys

Baby V trägt im Moment den MAM Perfect Schnuller für die Altersklasse 0-6 Monate. Diesen gibt es auch als MAM Perfect Night, der zum besseren Finden im Dunkeln leuchtet, was ich persönlich superpraktisch finde. Ein weiteres Plus: der MAM Perfect Schnuller ist im Handel mit einer praktischen Transportbox erhältlich, die auch für die Mikrowellen-Sterilisierung verwendet werden kann. Und was natürlich auch nicht zu unterschätzen ist, sind die extrem süßen Designs der Schnuller!

In freundlicher Zusammenarbeit mit MAM

 

Babys Bäuchlein – aller Anfang ist schwer

Baby V wird bald 5 Monate. Langsam aber sicher ist es an der Zeit, sich mit dem Thema Beikost zu beschäftigen. Aber ist Baby V schon bereit dafür? Ich denke schon, denn immerhin verfolgt er nahezu jedes Essen, welches ich zu mir nehme, mit seinem Blick. Das heisst aber noch lange nicht, dass die Beikosteinführung gleich problemlos funktioniert. Man braucht, gerade am Anfang, viel Geduld. Das Baby muss nicht nur lernen vom Löffel zu essen, sondern auch die neue Nahrung mit der veränderten Konsistenz zu schlucken. Auch kann die Umstellung auf Beikost, Probleme mit der Verdauung und Babys Bäuchlein mit sich ziehen. Ich versuche immer intuitiv an die Sache ran zu gehen, aber gerade bei der Ernährung bin ich für Tipps und Tricks von ExpertInnen immer dankbar.    

Gerade weil die Umstellung auf Beikost nicht nur für dein Baby und sein Bäuchlein eine sehr aufregende Zeit ist, haben wir versucht die wichtigsten Infos und hilfreiche Tipps und Fakten rund ums Thema für euch zusammenzufassen:

FÜR EIN BESSERES BAUCHGEFÜHL

Jedes Baby ist anders und hat sein eigenes Tempo bei der Beikosteinführung. In Bezug auf die Entwicklung allerdings, schaltet jedes Kind in den ersten Lebensjahren sozusagen den Turbo ein. Wie man auch bei Baby V. gerade unschwer beobachten kann.

Schon in den ersten 5 Monaten verdoppelt ein Kind im Durchschnitt sein Gewicht, bis zum 2. Lebensjahr hat sich sein Gewicht sogar vervierfacht. Auch das Gehirn vollbringt mit einem Wachstum von durchschnittlich 1 Gramm tagtäglich Höchstleistungen.  Kein Wunder also, dass die Kleinen in dieser Zeit einfach einen sehr hohen Bedarf an Energie und Nährstoffen haben. Für diese rasante Entwicklung benötigt ein Kleinkind im Durchschnitt 3 mal mehr Kalzium, 5 mal mehr Vitamin D und 3 mal mehr Jod (pro Kilogramm Körpergewicht im Vergleich zu einem Erwachsenen).

Der Verdauungstrakt allerdings ist noch sehr sensibel, nicht vollständig entwickelt und kann noch nicht dieselbe Nahrung verarbeiten wie der Bauch eines Erwachsenen. Gerade deshalb sind nährstoffreiche und leicht verdauliche Mahlzeiten sehr wichtig und sorgen auch dafür, dass es dem Bäuchlein und so deinem Baby gut geht. Fleißige Bakterien helfen zu verdauen und jene Nährstoffe freizusetzen, die wichtig für die Entwicklung deines Babys sind. 100 Millionen Nervenzellen im Darm sind in ständiger Verbindung mit dem Gehirn und regulieren unter anderem die Stimmung deines Babys. Ein gesundes Bäuchlein sendet dann Signale an das Gehirn, die dein Baby zufriedener machen.

Wenn du noch mehr über Babys Bäuchlein und seine Entwicklung erfahren möchtest, schau am Besten hier vorbei. Milupa hat viele wertvolle Tipps und Fakten zum Nachlesen zusammengestellt.

BEREIT FÜR BEIKOST

Um den erhöhten Energie und Nährstoffbedarf während der rasanten Entwicklung deines Babys zu decken, kann ab der 17. Lebenswoche mit Beikost begonnen werden.

Neben Obst und Gemüse, ist dabei vor allem Getreide ein wichtiger und von Experten empfohlener Bestandteil für den Speiseplan.

Getreide ist besonders wichtig für die Versorgung mit Kohlenhydraten. Kohlenhydrate sind die wichtigste Energiequelle des Gehirns und essentiell für seine Energieversorgung. Sie sind allerdings nicht nur wichtig für die Entwicklung des Gehirns sondern sind auch die bevorzugte Energiequelle für die Muskeln deines Kindes.

Neben den Kohlenhydraten liefert Getreide auch notwendige Vitamine, sowie Eisen und Zink. Wenn das volle Korn verwendet wird, ist Getreide außerdem ein toller Ballaststofflieferant und wirkt sich so auch positiv auf die Verdauung und Darmfunktion deines Babys aus.

Da Babys im Vergleich zu Erwachsenen ein viel geringeres Körpergewicht und dabei einen schnelleren Stoffwechsel haben, solltest du bei der Auswahl des Getreides auf ein speziell, babygerechtes Getreide achten. Für Babynahrung gelten auch per Gesetz höhere Standards und strengere Regulierungen als bei Nahrungsmitteln für Erwachsene.

Die neuen milchfreien Getreidebrei- Sorten von Milupa  (BIO 7-Kornflocken, Reisflocken und Feiner Grieß) etwa enthalten ein sogenanntes babygerechtes GetreideIn jedem Schritt der Herstellung der Getreidebreie wird dabei auf die Bedürfnisse und Entwicklungsschritte von Babys Rücksicht genommen. Das Milupa-Getreide wird  auf eigens kontrollierten Feldern angebaut und bis zu 650 mal auf seine Qualität kontrolliert. Es enthält keine Farb oder Konservierungsstoffe und wird mit einer speziellen Getreidemühle sehr fein gemahlen – damit die Textur optimal für Babys Mund und Bäuchlein ist.

Weitere Information rund um babygerechtes Getreide und die Produkte von Milupa bekommst du hier .

 

Besonders bei jungen Eltern wirft das Thema Rund um Babys Bäuchlein und die aufregende Zeit der Breikosteinführung auch immer sehr viele Fragen und Unsicherheiten auf. Wir haben uns daher mit Frau Dr. Monika Resch (Geschäftsführerin Kinderarztpraxis Schumanngasse, leitende Oberärztin neonatologische Intesivststation AKH Wien) unterhalten und einige Fragen gestellt:

Gerade in den ersten Wochen und Monaten leiden Babys öfters unter Blähungen und Bauchschmerzen. Welche Tipps und Tricks können sie Eltern mit auf den Weg geben?

Blähungen sind in den ersten Lebensmonaten leider sehr häufig, da der Darm eines Neugeborenen erst lernen muss, mit dem was ihm angeboten wird umzugehen. Nach einer Milchmahlzeit ist es hilfreich, Ihr Baby gut aufstossen zu lassen, damit die geschluckte Luft entweichen kann und später im Bauch nicht zwickt. Tricks wie mit den Beinen „Radfahren“, die „Fliegerstellung“ (Sie legen Ihr Baby mit dem Bauch auf ihren Unterarm) oder Bauchmassagen (mit warmen Händen und unter zu Hilfenahme eines Öls wie zum Beispiel Sonnenblumenöl oder einer Windsalbe) helfen ebenfalls. Ausserdem gibt es entblähende Nahrungszusätze wie Fencheltee, SAB-Tropfen oder Antiflat, Probiotika-enthaltende Zusätze wie Omnibiotic Panda oder Kümmelzäpfchen, die sich bewähren können. Das Wichtigste aber ist es, Eltern zu vermitteln, dass Blähungen ab dem ungefähr 3. Lebensmonat besser werden und dann ganz verschwinden.

 

Es hält sich hartnäckig die Meinung, dass Buben öfter unter Blähungen und Bauchschmerzen leiden als Mädchen. Gibt es hierzu Evidenz?

Nein, dazu gibt es keine Evidenz und jeder, der Mädchen hat, kann das bestätigen.

Der Stuhlgang von Babys ist extrem unterschiedlich. Wo sind die Grenzen zwischen normaler Verdauung und Anlass für einen Arztbesuch?

Vollgestillte Babys können 8-12 Mal Stuhl am Tag absetzen, also nach jeder Mahlzeit, jedoch gibt es auch solche, die nur 1 Mal Stuhl in 7-14 Tagen haben – auch das – so unwahrscheinlich es klingt – ist noch im Rahmen des „Normalen“. Wichtig ist zu betonen, dass Eltern sich keine Sorgen machen müssen, wenn ein vollgestilltes Baby sich irgendwo in diesem Bereich bewegt. Der Stuhl ist cremig weich und senfgelb. Formula-ernährte Kinder haben in der Regel weniger häufig Stuhl und er sieht anders aus als Muttermilchstuhl, nämlich grünlich mit gelben Flocken aus. Prinzipiell ist zu sagen, dass im Babyalter ein Besuch zum Arzt dann erforderlich ist, wenn sich Eltern Sorgen machen, also bitte nicht davor scheuen, alle offenen Fragen in Kombination mit einer Untersuchung des Babys mit dem Kinderarzt zu klären.

Das gesamte Interview mit Frau Dr. Resch könnt ihr übrigens hier nachlesen.

Wie bei so vielen aufregenden und spannenden Themen im Baby und Kleinkindalter, ist es aber natürlich auch immer wichtig auf sein Gefühl zu hören und sich nicht verunsichern zu lassen.

Jedes Kind hat seine eigene Geschwindigkeit, eigene Bedürfnisse und sein eigenes Bauchgefühl– und das ist auch gut so.

Sei zuversichtlich und hab Geduld mit dir und deinem Baby.

In freundlicher Zusammenarbeit mit Milupa

SuperCycle – die Tanzparty auf Rädern – inkl. Gewinnspiel

Als begeisterte Radfahrerin hab ich es nun endlich geschafft, das Dance-Cycling Studio  SuperCycle, der zwei Freundinnen Rhana und Lilli im 7. Wiener Gemeindebezirk zu besuchen. Von der feinen Studio-Einrichtung, zu den Trainern, bis hin zum Konzept passt einfach alles. Und ja, bereits eine einzige Trainingsstunde hat bei mir ausgereicht um mich nach dem Radeln zu Discobeats süchtig zu machen. Der echt coole Trainingsraum mit schwarz-glitzerndem Boden, die Discokugel und die pinke Neonschrift haben da auch noch ihres beigetragen. Zugegeben, das Workout ist intensiv und hat mich zeitweise echt ans Limit gebracht, aber am Ende war ich dann einfach nur zufrieden und seelig, mit mir und der Welt. Sonntag ist bei mir wieder SuperCycle Tag und ich kann ich es kaum erwarten wieder in die Pedale zu treten.

Hier sind unsere 7 kurzen Facts zur hippen Tanzparty auf Rädern:

Was ist SuperCycle und was genau wird trainiert?

SuperCycle ist ein intensives und effektives Ganzkörpertraining, eine Kombination aus Spinning und Tanzen, eine radelnde und schweißtreibende Club-Party sozusagen.

Nach einer kurzen Aufwärmphase gehts schon los mit dem 45 minütigen Cardiotraining. Im Gegensatz zum traditionellen Indoor-Cycling wir bei SuperCycle gezielt auch der Oberkörper und der Rumpfbereich trainiert. Man ist eigentlich dauernd in Bewegung. Also nichts mit gemütlich im Sattel sitzen und einfach nur in die Pedale treten. Mit Push-ups und Hanteln werden etwa Schultern und Arme trainiert und gestrafft. Gleichzeitig wird der Widerstand am Rad kontinuierlich erhöht, der Berg ruft! Die Choreografie wird dabei immer an die Musik angepasst. Abgeschlossen wird die Stunde dann mit einer 15 minütigen Abfolge an Dehnungsübungen.

Wie fit muss du sein ?

Eine gewisse Grundkondition ist empfehlenswert, allerdings kann bei SuperCycle jeder auf seinem Trainingslevel mitradeln. Die Schwierigkeit bzw. den Widerstand kannst du am Bike individuell und auch während des Trainings einstellen. Du entscheidest somit selbst wie anstrengend es ist. Das hat mich zumindest vor der ersten Trainingsstunde schon mal sehr beruhigt.

Wie oft solltest du in die Pedale treten?

Idealerweise solltest du 2 mal die Woche trainieren. Besonders praktisch – die Anmeldung und Bezahlung kannst du ganz unkompliziert online erledigen. Die genauen Kurszeiten findest du hier. Bei SuperCycle gibt es auch keine monatliche Grundgebühr oder Knebel-Verträge. Eine weitere Besonderheit, 2 mal pro Woche (momentan Montag und Mittwoch) gibt es während der Vormittagskurse auch eine Kinderbetreuung mit ausgebildeten Pädagogen.

Was bietet sich als Ausgleichssportart an?

Als Ausgleichssportart eignet sich etwa Yoga. Im Sommer wird es bei SuperCycle dann auch Yogastunden im eigenen Garten, direkt vor dem Studio, geben.

Wie viele Kalorien verbrennst du?

Bei der 45 minütigen SuperCycle Klasse verbrennst du in etwa 500-800 kcal. Der Kalorienverbrauch während des Trainings ist aber natürlich von deinem Körpergewicht, deinem Fitnesslevel und der Belastung abhängig.

Brauchst man eine spezielle Ausrüstung bzw. Sportbekleidung? 

Für das Training brauchst du keine spezielle Radbekleidung. Leichte Sportbekleidung, Sportschuhe und ein kleines Handtuch reichen vollständig aus. Im Studio gibts es übrigens auch besondere Trikots und Shirts mit tollen Schnitten und Prints zu kaufen.
Für die Rennradler und Mountainbiker unter euch –  die Pedale der Bikes sind für das SPD System geeignet.

Tipps & Vorbereitung

Sei am Besten 15 min vor Kursbeginn im Studio, die Trainer sind schon dort und können dir so in Ruhe und vor Kursbeginn die Einstellungen am Rad, die richtige Sitzposition und Armhaltung erklären.

Viel trinken! Bei 21 motivierten Radlern und kollektivem Strampeln auf relativ kleinem Raum ohne Fahrtwind, wird einfach ordentlich geschwitzt. Du wirst also sehr durstig sein.

Bei der Vormittagsklasse – Frühstück nicht vergessen!!

 

„Life is too short for a boring workout“

deshalb könnt ihr bei unserem GEWINNSPIEL einen 5er Block inkl. Kinderbetreuung oder alternativ einen 10er Block (GewinnerIn kann selbst wählen) von SuperCycle gewinnen und euch gleich selbst vom großartigen Workout überzeugen.

Alles was ihr dafür tun müsst:
Hinterlasst uns einfach einen Kommentar am Blog oder auf Facebook und schenkt der Facebook Seite von SuperCycle ein LIKE. Natürlich freuen wir uns auch über fleißiges Teilen des Posts.

Das Gewinnspiel endet am 30.03.2017. Der/Die GewinnerIn wird schriftlich via Facebook/eMail verständigt.
Alle Details zu unseren Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen.

! Viel Glück und Happy Cycling !

bei

SuperCycle 

Lerchenfelderstrasse 66/23

1070 Wien

*in freundlicher Zusammenarbeit mit SuperCycle*

Fotos: SuperCycle

Mama-Burnout & der Weg hinaus

Nun ist es passiert: Man erkennt sich nicht mehr wieder. Nach fast viereinhalb Jahren Windeln wechseln, 850 Mal Spülmaschine ein- und ausräumen, 1460 Nächten ohne durchzuschlafen, dreitausendmal Frühstück, Mittag und Abendessen zubereiten und weit über 1.500 Abenden, die man mit Kindern Zuhause verbringt, weiß man: ich habe keine Energie mehr. Diagnose: Mama-Burnout!

Und dann, dann kommt der Zusammenbruch. Nervenzusammenbruch um genau zu sein. Ganz spontan im Auto vielleicht, während die Kinder dabei sind und ein banaler Streit unter Geschwistern auf der Rückbank das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Und plötzlich geht nichts mehr. Herzrasen, Tunnelblick, Verzweiflung. Der Kopf alamiert: Ich kann nicht mehr! Ich kann nicht mehr! Ja, kleine Kinder verursachen Chaos und Stress. Und ein Mann, der beruflich viel unterwegs ist, kann seine Frau nur bedingt unterstützen. Wenn Mamasein zum Alptraum wird, gibt es nur wenige Maßnahmen, die wirklich wieder aus dem Burnout führen:

Mama-Burnout? Pause machen!

Zum Vorbeugen und zum Heilen: Pause machen! So oft Bedarf ist, so lange wie man Spaß daran hat. Und ganz wichtig: ohne schlechtem Gewissen! Erholte und glückliche Mütter sind nämlich gute Mütter. Daher sollte man sich regelmäßige Auszeiten vom Mamasein nehmen. In dieser Zeit ohne Kinder und häuslichen Verpflichtungen dreht sich alles um die eigenen Bedürfnisse: schlafen, eine Zeitschrift in einem durchlesen können oder eine ausgiebige Shoppingtour mit Freunden unternehmen. Zurück kommt eine ausgeglichene und emotional starke Mama, die weiterhin alles stemmen kann.

Familiäre Unterstützung

So weit so gut, aber wer nimmt die Kinder? Wohl der erste Gedanke, nachdem man sich so schon seine mamafreie Zeit vor seinem geistige Auge ausgemalt hat. Schlaues Management ist also gefragt. Holt euch unbedingt Hilfe in der eigenen Familie. Vielleicht schafft es ja Oma die Kinder einmal pro Woche für ein paar Stunden zu nehmen. Oder die Schwester? Bittet also offen um Hilfe und sprecht eure gesundheitliche Situation an.

Externe Hilfe

Natürlich stehen nicht in jeder Familie Oma und Opa zur Verfügung. Auch kein Problem, denn in Zeiten der Leih-Omas können wir uns auch eine kaufen. Die mobile Kinderbetreuung mit pensionierten Damen kommt direkt nachhause und wird tatsächlich als Oma-Ersatz abgewickelt. Bingo! Aber auch Putzhilfen können den stressigen Mamaalltag zu Gute kommen und den Spagat zwischen Job, Kinder und Haushalt wieder etwas entspannen. Gönnt euch diese Investition!

Gesunder Egoismus

Von nun an zählt: gesunder Egoismus. Teilt Aufgaben mit dem Partner gerecht auf. Und wenn dieser nur an Wochenenden daheim ist, dann übernimmt er zumindest am Samstag und Sonntag den Kinderdienst. In dieser Zeit ergibt sich gleich noch eine kleine Auszeit. Perfekt um sich im Badezimmer für eine Stunde einzuschließen und ein Schaumbad zu genießen. Das wirkt Wunder, versprochen. Adieu Mama-Burnout!

Salon Mama-Tipps gegen Koliken bei Babys

salon-mama-titelbild-vorlage

Das Baby weint und weint und will einfach nicht aufhören. Ein Albtraum für viele Eltern, denen sie in den ersten Lebensmonaten des Neugeborenen oft begegnen. Sie versuchen alles, um die Situation zu verbessern. Wiegen, Herumtragen, Singen – es scheint nichts zu helfen.

Eine häufige Ursache für dieses Verhalten können Koliken sein. Sie treten oft in den ersten drei bis vier Monaten auf und betreffen etwa ein Viertel aller Babys. Auch Säuglings- oder Dreimonatskolik genannt, handelt es sich dabei um starke Bauchschmerzen und Blähungen. Was genau die Ursachen dafür sind, da sind sich die Ärzte bis heute uneinig. Fest steht aber, dass es sich um eine sehr unangenehme Situation für sowohl Baby als auch Eltern handelt.

Wir haben uns umgehört, was es zu dem Thema zu wissen gibt und möchten dieses Wissen gerne mit euch teilen. Im Interview sprechen wir mit Hebamme Traude Trieb über mögliche Erkennungsmerkmale von Koliken und welche Tipps und Tricks sie betroffenen Eltern mitgeben kann.

Hebamme Traude Trieb über Dreimonatskoliken

traude

Was sind Dreimonatskoliken?

Koliken sind krampfartige, äußerst heftige Schmerzen im Bauchbereich, für die Babys insbesondere in den ersten Lebensmonaten sehr anfällig sind. Innerhalb der ersten 3 Monate mühen sich 25-30% aller Säugling mit Blähungen – den sogenannten Dreimonatskoliken ab. Diese Zeit ist sowohl für die Babys als auch deren Eltern oft sehr belastend.

Was sind mögliche Ursachen solcher Koliken?

Das erste Lebensjahr ist gekennzeichnet von einem sehr raschen Wachstum. Das Baby verdoppelt sein Geburtsgewicht in den ersten 6 Monaten und verdreifacht es bis zum ersten Lebensjahr. Innerhalb der ersten 3 Monate sind seine Organfunktionen noch unausgereift und auch noch einige Enzyme in seinem Körper noch nicht vollständig funktionsfähig. Die gesamte Darmflora muss sich erst entwickeln.

Häufig ist ein Kolik-Babys auch ein gieriger „Trinker“ und schluckt vermehrt Luft. Wenn es dann nicht gelingt, diese Luft durch ein befreites Bäuerchen loszuwerden, muss sich diese Luft durch den meterlangen Darm hindurch quälen und verursacht somit beim Baby weitere Koliken. In meiner mittlerweile 30-jährigen Berufserfahrung hat es sich immer wieder gezeigt, dass Babys, welche mit Babyanfangsnahrung im Fläschchen ernährt werden, zu einem wesentlich höheren Prozentsatz an Blähungen leiden.

Wie kann Blähungen vorgebeugt werden?

  • Wenn ein Baby gestillt wird, dann empfehle ich der stillenden Mama, Kuhmilchprodukte und auch tierisches Eiweiß in der Ernährung stark einzuschränken.
  • Optimal ist es, das Baby schon während der Mahlzeit mehrmals aufstoßen zu lassen – vor allem, wenn es ein sehr gieriger „Trinker“ ist, damit sich nicht zu viel Luft in seinem Magen ansammelt.
  • Wichtig ist auch, auf eine optimale Größe des Saugloches zu achten. Ich empfehle lieber einen ganz kleine Saugerlochgröße (Saugergröße 1) zu verwenden, denn dann muss sich das Baby auch mehr anstrengen und kann nicht so große Mengen auf einmal verschlingen. Ich empfehle daher die MAM Anti-Colic-Fläschchen.

Welche Tipps und Tricks hast du für betroffene Eltern und Babys?

  • Ich empfehle bei Kolik-Babys ca. 15 Minuten vor der Still- oder Fläschchenmahlzeit eine sanfte Bauchmassage – im Uhrzeigersinn – mit meinem Bäuchlein Ruh & Wohl Spezialöl (Ringelblumenöl angereichert mit ätherischen Ölen: Kreuzkümmel, Koriander, Römische Kamille, Rose). Das lindert wunderbar Blähungen.
  • Die Babyfertignahrung anstelle mit abgekochten Wasser mit einem Tee aus Kreuzkümmel, Koriander und Fenchel (die Samenkörner anstoßen) anzumachen, hat sich auch sehr bewährt bei diesen Beschwerden.
  • Schon deine Nähe tröstet das Baby und wirkt auf es wunderbar beruhigend. Im „Fliegergriff“ geht die gestaute Luft viel leichter ab. Das Baby in Bauchlage auf einen der Unterarme legen, wobei sein Kopf in der Ellenbeuge liegt und mit dieser Hand gleichzeitig gut der Oberschenkel des Babys gehalten werden kann. Wenn die Mama sich dabei auch noch „hoppelnd“ auf einen Gymnastikball setzt spart sie sich „kilometerlange“ Fußmärsche und ihr Rücken dankt es ihr auch.
  • Last but not least – RUHE BEWAHREN! Ich habe mich mit meinen Zwillingen oft gemeinsam in eine Doppelhängematte gelegt und wir sind dann gemeinsam schaukelnd zu ein bisschen Schlaf gekommen. Eine relativ ausgelaugte Mama hat einfach keine Nerven mehr für ihr weinendes Baby. Sich helfen lassen ist kein Luxus sondern dringende Notwendigkeit!

Das ganze Interview mit weiteren Infos, Tipps und Tricks gibt es hier zum Nachlesen. Auch auf Traudes Website findet ihr super Infos zu dem Thema.

mam1

Wie Traude bereits erwähnt hat, ist die richtige Flasche ein wichtiger Punkt in der Prävention von Koliken. Bei herkömmlichen Flaschensystemen bildet sich oft ein Vakuum in der Flasche. Dadurch zieht sich der Sauger immer mehr zusammen und das Baby muss sich stärker anstrengen beim Trinken. Das Problem kann nur gelöst werden, indem die Flasche immer wieder abgesetzt wird. Die dadurch eingetretene Luft schluckt das Baby und das kann in weiterer Folge zu Blähungen führen. Verhindern können das Flaschen mit integriertem Bodenventil.

MAM Anti-Colic Flasche

Die österreichische Babyartikel-Marke MAM hat sich in den vergangenen Jahren viele Gedanken zu dem Thema gemacht. Herausgekommen ist die MAM Easy Start Anti-Colic Flasche, die nachweislich Koliken in den ersten Lebensmonaten verringert.

mam10

So funktioniert die MAM Easy Start Anti-Colic Flasche

Die Forscher bei MAM haben sich lange Gedanken darüber gemacht, wie der Unterdruck in der Flasche verhindert werden kann. Ziel war es, den Unterdruck zu verringern und so ein gleichmäßiges Trinkerlebnis für das Baby zu gewährleisten. MAM entwickelte ein spezielles Ventil, das diesem Problem entgegenwirkt. Es verhindert das Entstehen eines großen Vakuums im Flascheninneren und führt so auch zu vermindertem Schlucken von Luft.

trinkflasche

Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die Annahme

Diese Fakten haben wir uns natürlich nicht ausgedacht, die sind wissenschaftlich bewiesen. In einer Studie in einem argentinischen Krankenhaus* wurden 34 Frühgeborene zweimal täglich gefüttert. Einmal mit einer herkömmlichen Flasche und einmal mit einer Flasche, die besagtes neues Ventil besitzt. Dabei wurden die Sauerstoffsättigung vor und nach der Mahlzeit sowie die Effizienz der Milchaufnahme und der Prozentsatz des Milchverlustes gemessen.

Die Ergebnisse der Studie sprechen für sich:

  • Form, Design, Anordnung und Aufbau des Ventils im MAM Flaschensystem verhindern das Entstehen eines großen Vakuums im Flascheninneren
  • Ausreichend Sauerstoffzufuhr ermöglicht dem Baby ein gleichmäßigeres Trinken
  • Die Milchaufnahme ist deutlich höher als bei einem herkömmlichen Flaschensystem
  • Auch der Milchverlust war bei der MAM Anti-Colic Flasche geringer
Dieselben Ergebnisse zeigt auch eine in Österreich durchgeführte Feldstudie**, die in Kooperation mit niedergelassenen Kinderärzten umgesetzt wurde. Dabei setzten die Eltern von 73 Säuglingen mit Koliken für 6 Wochen die MAM Easy Start Flasche ein. Bereits nach zwei Wochen war eine signifikante Verbesserung der Kolik-Symptomatik zu verzeichnen. 79,3% der Eltern gaben nach Ablauf des Untersuchungszeitraumes an, dass sich die Beschwerden ihrer Babys durch die MAM Anti-Colic Flasche deutlich verbessert habe.
Zusätzlich wurden Feldstudien in den USA und in Europa durchgeführt*** die diese Ergebnisse bestätigen. 80 Prozent der befragten Mütter geben an, dass ihr Kind mit dem neuen Flaschensystem weniger Koliken erleiden musste oder diese ganz verschwunden waren.
mam3 mam4

Neues Design – höhere Akzeptanz

Ein weiteres Problem, das viele Mütter kennen, die ihre Baby mit der Flasche füttern, ist das Thema Akzeptanz. Oft werden Sauger nicht akzeptiert, was ein großes Problem darstellt. Auch hier ist MAM Vorreiter. Die SoftSkin Oberfläche der Flaschen fühlt sich für das Baby ähnlich wie die Brust der Mutter an. 94 Prozent der Babys**** akzeptieren die Flaschen von MAM – das sind wirklich erstaunliche Werte!

mam2

Das Beste zum Schluss

Jaja wir wissen, ganz schön viel Schwärmerei für eine Flasche 😉 Wir werden die MAM Anit-Colic Flaschen in ein paar Wochen bei unserem Dezember Baby ausprobieren und sind wirklich gespannt, ob das Bauchweh dadurch etwas weniger ist.

Aber was ist nun das Beste?

Wie ihr wisst, ist das Sterilisieren von Flaschen in den ersten Monaten sehr wichtig für die Gesundheit des Babys. Es kann sich gegen Bakterien und Keime noch nicht wirklich wehren und ist sehr anfällig für Magen- und Darminfekte. Um die Flaschen wirklich steril zu bekommen, gibt es viele Möglichkeiten. Das altbekannte Auskochen im Topf, das Sterilisieren mit speziellen Kaltwasser-Lösungen oder auch elektrische Sterilisatoren.

Es gibt jedoch auch die Möglichkeit die Fläschen in der Mikrowelle zu sterilisieren. Wir verwenden die Mikrowelle zwar prinzipiell eher selten, aber gerade wenn man unterwegs ist, kann das sehr praktisch sein. Mit der MAM Anti-Colic Flasche funktioniert das ganz einfach in drei Schritten:

  1. Boden abschrauben und 20 ml Wasser einfüllen
  2. Den Sauger hineinlegen und den Boden wieder an die Flasche anschrauben
  3. Zuletzt noch die Kappe auf das Fläschchen geben und für 3 Minuten bei 500-1000 Watt in die Mikrowelle stellen – et voilà

mam6 mam9

Wir werden bei Mr. V auf jeden Fall auf die MAM Anti-Colic Flasche setzen und euch natürlich berichten, wie es uns dabei ergeht. Bei Baby No. 1 kam noch ein anderes Flaschensystem zum Einsatz. Wir haben dann also den direkten Vergleich parat 🙂

White is the new black? At least for babys weitere essentials für Mr. V #babyno2 #waitingformrv #babyboy #newbornessentials #mamablogger #mamablog #weiss #liebeweissfürbabys #mam #mambabyartikel

*Klinische Studie Argentinien 2012, n=34
**Präsentation der Studie auf dem Europaediatrics-Kongress 2011 und publiziert in der Fachzeitschrift „Evidence Based Child Health: A Cochrane Review Journal“ Vol. 6/1, 2011
***Marktforschung USA 2010, n=35 / Feldstudie Österreich 2011, n=73
****Marktforschungen 2009-2014, n=1.349

In freundlicher Zusammenarbeit mit MAM.

Work-Family-Life-Balance: Stressfrei den Mama-Alltag meistern!

Work-Life-Family-Balance
© Sandy+1974 / photocase.de

Mamas im Spagat: Zugegeben, die Balance zwischen Job, Kinder, Haushalt & Partnerschaft zu schaffen ist nicht immer einfach. Wie manche Frauen dabei auch noch gut aussehen können ist für viele wohl ein Mysterium. Doch es gibt sie, die stressfreien Mütter und erfolgreichen Mompreneure, die den Alltag bezwingen. Wie das geht? So halten Mütter ihre Work-Family-Life-Balance:

Während die einen ihr Mütter-Mantra „Es ist eine Phase, es ist eine Phase, es ist ein Phase …“ beten, warten andere wiederum auf die entspannende Wirkung des Sonnengrußes beim Yoga. Oder hilft doch das altbewährte Wundermittel „etwas Zeit für sich“? Ja, es gibt wohl viele Methoden, um den alltäglichen Stress zwischen Job, Familie und Leben zu schaffen. Manchmal hilft auch einfach nur Schokolade. Oder diese Tipps für die Work-Family-Life-Balance:

Stolzieren, nicht stolpern

Vom Job in den Kindergarten hetzen, vom Wochenende in den Montag stolpert und dann noch der letzte Tag vorm Urlaub … Wer kennt sie nicht, die Übergänge zwischen Arbeit und Familienleben. Wohl einer der größten Stressfaktoren im Alltag einer Mutter. Daher gilt: Den feinen Zwischen-Zonen den Garaus machen! Daher ist es die Art, wie man von A nach B kommt. Wer für mehr Pufferzeiten sorgt, lebt wesentlich entspannter. Ja, ja – leichter gesagt als getan, werden Mamis jetzt denken. Dennoch: Wer täglich um eine viertel Stunde den Tag früher beginnt, startet auch entspannter in den Berufsalltag. Dabei zu Fuß in den Kindergarten gehen, laut Musik im Auto hören oder noch eine Latte auf dem Weg zur Arbeit schlürfen. Ein Mini-Ritual macht Spaß und gibt Kraft.

Luft rauslassen

Wann gestresste Mütter wohl das letzte Mal bewusst ein- und ausgeatmet haben? Vermutlich beim Hechel-Kurs im Geburtsvorbereitungskurs! Das muss sich ändern. Denn Atemübungen können dabei helfen runterzukommen und Energie zu tanken. Das verspricht uns jedenfalls Yoga: Setzt euch dazu aufrecht hin und lasst den Atem nun einige Züge lang kommen und gehen. Tief ausatmen!

Glücklich lesen

Auszeit ist das Zauberwort. Auch, wenn so manche Mama bis jetzt nur davon gehört hat. Ab sofort wird eine Stunde pro Tag fürs Lesen in den Alltag integriert. Zum Relaxen sollten dabei vor allem die Lachmuskeln aktiviert werden – mit lustigen Büchern über den Familienalltag etwa. Hier unsere Favoriten:

„Working Mom“ von Allison Pearson (Rowohlt)
Den Film mit Sarah Jessica Parker ist schon lustig, das Buch aber noch viel komischer.

„Der kleine Erziehungsberater“ von Axel Hacke (Kunstmann)
Skurrile Geschichten aus dem Alltag mit Kindern.

„Dicke Freunde“ von Stephan Bartels (Heyne)
Jetzt kämpfen mal die Männer – gegen den Speck und für die Liebe.

„Muttergefühle. Gesamtausgabe“ von Rike Drust (C. Bertelsmann)
Knallehrlich und erbarmungslos lustig. Jede Mom wird sich wiedererkennen.

Das Kind in uns

Zur Work-Family-Life-Balance gehört auch das Kind in uns! Neben gesunder Ernährung und Bewegung ist es gerade das „innere Kind“, das und diesen täglichen Spagat so einfach machen kann: einmal in den Tag hineintrödeln, nichts tun, in Gedanken versinken … All das können Kinder, und auch wir sollten das viel öfter tun.

Bio Gerstengras: Superfood als Mom’s Little Helper

Superfood für Mamas

Es gibt so Tage an denen fühlen wir uns einfach schlapp und müde. Wir haben mal wieder alle rund um uns versorgt und dabei vergessen, selbst zu frühstücken. Es fehlt uns mittags sogar die Zeit einen „schnellen“ Salat zu basteln geschweige denn, diesen in Ruhe zu essen. Jetzt plagt uns das schlechte Gewissen, denn eigentlich wollten wir gesund leben, aber irgendwie fehlt uns die Zeit dazu.

Wer das kennt, kann jetzt durchatmen. Es gibt Hilfe in Form eines Superfoods.

Es gibt Bio Gerstengras! Und wir haben für euch das Bio Gerstengras von Feinstoff getestet. 

bio gerstengras

Das grüne Wunder

Das Gras hat es so richtig in sich. Es beinhaltet nämlich im Vergleich zu Salat das 50-80 fache! an Mineralstoffen und Spurenelementen und 12 mal so viel Kalzium wie Milch (wichtig auch für Veganer!). Gerstengras besitzt eine einzigartige Kombination an Nähr- u. Mineralstoffen, Antioxidantien, Enzymen und sekundären Pflanzenstoffen. Alles was unser Körper täglich braucht, aber selten erhält.

gerstengras_pulver(1)

Das Allroundtalent

Bio Gerstengras liefert Energie, stärkt das Immunsystem, steigert die Konzentration, fängt freie Radikale, reguliert den Säure-Basenhaushalt, festigt Knochen und Gelenke, reinigt durch seine Ballaststoffe den Darm, fördert die Verdauung und wirkt entgiftend, es steigert das Sättigungsgefühl, verringert den Alterungsprozess aller Gewebe (Haut, Haare, Nägel, Knochen, Nerven), reduziert Haarausfall und hilft bei unreiner Haut. Ein wahres Allroundtalent also.

Es geht sehr schnell

Und es gibt noch eine gute Nachricht: Die Zubereitung eines Smoothies oder auch Safts, dauert keine 2 Minuten.

2 TL Bio Gerstengraspulver mit Wasser oder Fruchtsaft und etwas Obst od. Gemüse in den Mixer stecken und auf voller Stufe kurz mixen. Fertig.

Irgendwelches Obst hat man meistens vorrätig wenn man Kinder hat. Wir haben es deswegen ganz einfach mal mit einer ½ Banane, 1 kleinen Apfel, 1/8 Wasser, 1 Spritzer Zitronensaft und 2 TL Bio Gerstengras Trinkpulver versucht. Schmeckt ganz köstlich. Der Phantasie sind hier natürlich keine Grenzen gesetzt. Wer kein frisches Obst hat, kann auch einfach Himbeeren, Erdbeeren oder Heidelbeeren aus dem Tiefkühlregal verwenden.

Neuseeland_-_Gerstengras_-_Pulver

Es geht noch schneller

Wer selbst zum mixen zu wenig Zeit hat oder sein eben eingeschlafenes Kind nicht mit dem Geräusch des Mixers wecken möchte, kann das Pulver ganz unkompliziert einfach mit Wasser, Fruchtsaft oder Tee verrühren. Wichtig ist, dass die Flüssigkeiten nicht heiß sind, damit keine Nährstoffe zerstört werden.

Energy on. Hunger off

Nach morgendlicher Anwendung auf leeren Magen fühlt man sich bereits nach kürzester Zeit wacher, frischer, beschwingter und voller Energie. Positiver Nebeneffekt für diejenigen, die abnehmen möchten: das Hungergefühl ist auch für Stunden verschwunden.

Salon Mama Tipps: 

  • Die Schutzfolie der Verpackung sollte man sanft abziehen, wenn man nicht in einer grünen Staubwolke stehen möchte. Das Pulver ist ultra-fein gemahlen.
  • Das Smoothie Detox-Rezept auf der Verpackung führt auch eine Prise Kurkuma an.
  • Vorsicht wegen Verfärbungen des Mixers durch den gelben Farbstoff!

Bio Gerstengras von Feinstoff, 170g für € 9.99.  Gesehen bei Staudigl, 1010 Wien

Fitness in der Schwangerschaft: Tipps und Tricks für jede schwangere Frau

Fitness in der Schwangerschaft - Tipps und Tricks - Salon Mama

Jede Schwangerschaft ist wie ein Hochleistungswettkampf für den Körper. Gerade deshalb sollte man währenddessen immer auf seinen Körper hören: alles, was einem Freude bereitet darf gemacht werden, alles was ein ungutes Gefühl auslöst, sollte man meiden. Mit folgendem Artikel wollen wir euch einige Tipps für eine gesunde Fitness in der Schwangerschaft mit auf den Weg geben.

Das bezieht sich auf die ausgewogene Ernährung, wie auch auf die ausreichende Bewegung: das individuelle Wohlbefinden steht im Vordergrund.

Grundsätzlich kann aus sportlicher Sicht in der Schwangerschaft alles gemacht werden, was auch vorher gemacht wurde. Einzige Ausnahmen wären Kontakt- und Risikosportarten wie Kampfsport, bei diesen ist das Verletzungsrisiko für das ungeborene Kind einfach zu groß.

Eine Ausnahme bildet hierbei allerdings die Risikoschwangerschaft. Dann sollte immer ein Frauenarzt vorab konsultiert werden, um abzuklären, ob es zu Problemen durch Sport kommen könnte.

Generelle Leitlinien beim Sport bei Schwangerschaft:

Respektiert Eure Leistungsgrenzen! Hochintensive Belastungen bei Sport in der Schwangerschaft sollten gemieden werden, sofern sie nicht bereits vor der Schwangerschaft betrieben wurden. Manche Frauen wollen noch einen Marathon Laufen, anderen steht der Sinn eher nach viel Ruhe und Entspannung. Bei allem gilt: respektiert Euren Körper, macht nur das, was Euch gut tut und versucht Spaß an der Bewegung zu haben.

Es empfiehlt sich somit eher an gewohnten Sportarten festzuhalten als Neues auszuprobieren.

Noch ein kleiner Satz zu den Couch-Potatoes unter Euch: es muss nicht immer Sport sein! Ein bisschen mehr Bewegung im Alltag und eine gute, abwechslungsreiche Ernährung tun es auch. Wer jetzt falschen Ehrgeiz zeigt und sich zu hohe Ziele setzt überlastet sich schnell – und riskiert damit unnötige Verletzungen.

Bewegungs-/ Sportempfehlungen im Verlauf einer Schwangerschaft:

bis zum 3. Monat:

gerade in dieser Zeit fühlen sich viele Frauen sehr müde. Der Körper ist damit beschäftigt, sich auf die neue Situation einzustellen. Vermutlich besteht momentan weniger Interesse an Sport, dennoch werden in den ersten Monaten die nötigen Impulse gesetzt! Gebt Euch auch mal einen Schubs, gerade jetzt benötigt der Körper viel frische Luft, Tageslicht und entspanntes Bewegen- kleinere Spaziergänge wirken oft gegen die Übelkeit, mit der viele Frauen in der ersten Zeit zu kämpfen haben.

4. Monat – 6. Monat:

Viele Schwangere haben nun wieder mehr Energie und starten wieder mit einem sanften Bewegungsprogramm. Empfohlene Sportarten: Schwimmen, Radfahren, Yoga. Ein leichtes Kraftprogramm stärkt das Stützgewebe, weshalb man gerade jetzt nicht darauf verzichten sollte.  Auch mit einer speziellen Schwangerschaftsgymnastik – am besten bei einer guten Hebamme- sollte nun begonnen werden. Dort wird der Grundstein gegen aufkommende Rückenprobleme gelegt, auch Wassereinlagerungen wird durch spezielle Übungen entgegengewirkt und der Beckenboden gestärkt.

Aber Achtung bei dynamischen Bauchmuskelübungen! Die gerade Bauchmuskulatur macht nun evtl. schon bald dem wachsenden Bauch Platz und beginnt sich zu teilen, weshalb Crunches und Sit-ups ab jetzt ein No-go sind.

7. Monat bis Geburt:

Jetzt beginnt es mühsam zu werden! Das Gewicht drückt auf die Gelenke und den meisten Frauen ist jetzt nicht mehr nach viel Sport zumute. Nun empfehlen sich sanfte Sportarten wie Walken oder sanfte Kraftübungen, bzw. Rückentraining für Schwangere. Auch Entspannungsübungen sind jetzt genau das Richtige, um auch den Geist auf die bevorstehende körperliche Hochleistung, die Geburt, vorzubereiten. Denn eines dürfte uns allen klar sein: fitte Schwangere stecken eine Geburt deutlich besser weg!

Dieser Artikel ist der Erste einer Reihe zum Thema „Fitness in der Schwangerschaft“, welche in Kooperation mit dem High-Tech-Fitnessstudio WORXOUT entstehen.

Unmenschliche Zustände für Babys und Mütter im Flüchtlingslager Traiskirchen

Flüchtlingslager Traiskirchen-Unmenschliche Zustände Baby Mütter
Bild: APA

Themen wie „Flüchtlinge“ sind normalerweise kein Thema für Mama- und Babyblogs, aber nachdem wir diesen Artikel über den Zustand von Müttern und Neugeborenen im Flüchtlingslager Traiskirchen gelesen haben, muss es einfach zum Thema gemacht werden – unabhängig von einer politischen Diskussion. In einem ökonomisch und moralisch funktionierenden Land wie Österreich (dies ist auch umzulegen auf nahezu alle anderen europäischen Länder) ist es einfach unzumutbar und unmenschlich eine solche Situation zu tolerieren. Es ist, insbesondere für Frauen, die selbst Mamas sind, unvorstellbar in welcher Situation sich diese Neugeborenen befinden. Es ist schon schwer vorstellbar was alles passieren muss, dass eine hochschwangere Frau von einem fernen Land sich auf den Weg macht und in ein anderes Land zu flüchten versucht. Man muss sich diese Situation in der diese Mütter sind einmal vergegenwärtigen und ebenso die Tatsache, dass sich das alles nur wenige Kilometer vor Österreichs Bundeshauptstadt abspielt.

Die Zustände sind dem Bericht zufolge nicht akzeptabel.

Laut einem Bericht des Ö1-„Morgenjournals“ müssen in Traiskirchen Mütter kurz nach der Entbindung trotz Hitzewelle mit ihren neugeborenen Babys in Wohnwagen schlafen.

Eine Freundin und ich nehmen nun diesen Artikel zum Anlass und bringen kommenden Donnerstag einige Notwendigkeiten wie Windeln, Feuchttücher, Babynahrung, Kleidung usw. ins Flüchtlingslager Traiskirchen. Tags zuvor, am Mittwoch den 19.8.2015, werden wir eine sehr kleine Sammelstelle am Kutschkermarkt in 1180 Wien einrichten, für andere Mamas die auch ein paar Kleinigkeiten spenden wollen. Wir bringen diese dann nach ins dortige Flüchtlingsheim zu den Müttern. Meldet euch einfach unter hello@salonmama.com wenn ihr uns etwas mitgeben wollt.

Update: 

Vielen Dank für die vielen Emails und Nachrichten! Weil uns viele Leute wegen genauem Zeitpunkt und Ort gefragt haben, haben wir nun spontan eine Lösung gefunden. Es hat sich dankenswerterweise die Kinderkrippe & Kindergarten Sorgenlos bereit erklärt einen Raum für die Sachspenden zur Verfügung zu stellen. Die Krippe ist direkt beim Kutschkermarkt auf der Schulgasse 34 und wird von 8:00 bis 16:00 Spenden annehmen, die wir dann am nächsten Tag im Transporter nach Traiskirchen bringen. Einfach dort läuten und die Betreuerinnen wissen Bescheid.

 

Abschließend noch eine einprägsame und wichtige Grafik der deutschen Designerin Katja Berlin.  Die Welt ist kompliziert genug und es ist daher wichtig den Blick auf das Wesentliche nicht zu verlieren.

Flüchtlinge sind Menschen - Grafik ZEIT Magazin
ZEIT Magazin, Katja Berlin

 

Mit diesen 8 Tipps schützt du dein Baby vor Hitze

Baby Hitze - 8 Tipps um dein Baby vor Hitze zu schützen

Egal ob im Urlaub oder in einer Stadtwohnung – Babys sind extrem Temperatursensitiv, da die Regulierung der Körpertemperatur noch nicht so gut funktioniert wie bei Erwachsenen. Gerade bei starker Hitze ist es daher wichtig ein Baby bzw. Kleinkinder ausreichend zu schützen. Die meisten Eltern tun dies ohnehin intuitiv aber als Grundsatz kann man annehmen, dass es kein „zuviel“ gibt.

Wenn die Tage aber unerträglich heiß sind und die Luft in der Wohnung sich staut, dann kann man aber mit ein wenigen Tipps und Tricks Abhilfe schaffen und den Kleinen eine angenehme Umgebung ermöglichen. Im Folgenden stellen wir auch acht hilfreiche Ratschläge vor, die ihr ohne viel Aufwand, und fast überall anwenden könnt:

8 Tipps um dein Baby vor Hitze zu schützen

1. Feuchte Tücher

Handtücher, Küchenrollen oder Pucktücher (z.b. die von Pucktücher aden + anais) hat man fast überall zur Hand. In kaltes Wasser tauchen und damit die Stirn abtupfen. Wichtig ist, dass das Wasser sehr kalt ist, denn durch den Stoff wird einiges an Kälte entzogen. D.h. es gibt fast kein „zu kalt“.

2. Kleidung reduzieren

Weniger ist mehr. Diese Weisheit ist insbesondere bei sommerlichen Temperatur richtig. Am besten einfach nur ein leichtes Oberteil und auf gar keinen Fall Bodys oder enge Leggings oder Hosen.

3. Eine leichte Kopfbedeckung

Ein Hut oder eine coole Kappe schützen den Kopf vor zuviel Sonneneinstrahlung und sollten bei jedem längeren Aufenthalt in der Sonne getragen werden. Zuviel Sonne geht auch auf den Kreislauf der Kleinen und Säuglinge sollten bei heißen Temperaturen nur maximal 1 Stunde pro Tag in der Sonne verbringen.

4. Mal ohne Windeln

Zugegebenermaßen kann das riskant sein ;), aber wenn man die Windeln einmal weg lässt, gleich nachdem das Geschäft erledigt wurde, kann bei dieser Aktion nicht viel schief gehen. Auch wenn moderne Windeln bereits sehr Luftdurchlässig entwickelt werden, ist es natürlich kein Vergleich zu einem Liegen, Krabbeln oder Gehen ohne Windeln. Insbesondere im Freien solltet ihr das öfter probieren.

5. Kleines, kühles Wasserbad

Ein kleines Becken oder eine Schüssel mit kaltem Wasser gefüllt sind eine Wohltat für Babys. Darin die Füße kurz reinstellen und abkühlen. Wärmeregulierung erfolgt u.a. auch über die Extremitäten, sodass eine kurze Abkühlung in so einem Wasserbad einfach und effizient ist um dein Baby vor Hitze zu schützen.

6. Indirekter Ventilator

Einen Ventilator solltet ihr niemals direkt auf das Gesicht von Säuglingen richten. Die direkten Luftströme sind schon bei Erwachsenen nicht unbedingt empfehlenswert auf Dauer, d.h. schon gar nicht bei den Kleinen. Wenn ihr einen kleinen Ventilator habt, dann könnt ihr diesen aber auf den Körper und die Beine richten, statt auf das Gesicht. Das hat auch einen kühlenden Effekt, aber das Gesicht ist keinem Zug ausgesetzt. Diese Methode sollte aber dennoch nicht übermäßig lange angewandt werden.

7. Trinken, trinken, trinken!

Viel Wasser oder Muttermilch trinken! Dieses Credo trifft an heißen Tagen nicht nur für Erwachsene zu, sondern auch für die Kleinen. Einer der Gründe warum zuviel Hitze schlecht ist für Säuglinge und Kleinkinder ist die Austrocknung des Körpers (Dehydrierung). Auch wenn dies ein Zustand ist der nur in Ausnahme- bzw. Extremsituationen eintritt, schadet es nicht den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen.

8. Fliesen wirken wunder

Die nackten Füßen auf Fliesen oder Steine stellen kühlt ähnlich wie das oben beschriebene kleine Wasserbad. Es kann eigentlich jedes Material sein, das von sich aus eine kühle Oberfläche hat.

Das waren unsere 8 Tipps, die euch und eurem Baby bei Hitze hoffentlich ein wenig helfen. Wenn Ihr einen „Tipp von Oma“ habt oder selbst auf einen Ratschlag schwört, dann lasst uns das in den Kommentaren wissen.

Soll ich mein Kind impfen? – Ein Reality Check

Impfung bei Kindern

Die Masern feiern in Europa gerade ein fulminantes Comeback und in den USA gibt es eine ehemalige Pornodarstellerin namens Jenny McCarthy, die sich sicher ist, dass Imfpungen Autismus auslösen. Gerade wenn es um Impfungen bei Kindern geht, herrscht breite Skepsis und Unsicherheit. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig. Es scheint, als ob jeder Mensch eine starke Meinung zum Thema „Impfen“ hat, auch ohne das das notwendige Hintergrundwissen. Ob die Hausmauer des Eigenheims mit einem 38er oder 45er Ziegel gemauert werden soll, überlässt man gerne der Expertise des Baumeisters. Nicht so beim Impfen. Viele Eltern stellen sich die Frage: Soll ich mein Kind impfen?

impfen nein danke

Fakt ist: Die Impfung, ist neben dem Händewaschen und der Entdeckung der Antibiotika, wahrscheinlich die wichtigste Errungenschaft der Medizin.

Science works, bitches

Ob Impfen zu Autismus führt lässt sich ausgiebig diskutieren. Über diese mögliche Korrelation oder gar Kausalität lässt sich auch trefflich streiten. Wenn dann auch noch Fachfremde Menschen wie Jenny McCarthy diesen Connex seit Jahren lauthals verkünden und dadurch weniger geimpft wird, dann wird es jedoch Zeit, dass die Gesellschaft agiert.

Wissenschaft ist das Gegenteil von Glauben. Wissenschaft funktioniert. Wissenschaft ist nicht dogmatisch. Wissen wird verworfen, erweitert und entwickelt sich weiter. Flugzeuge fliegen. Impfungen verhindern tödliche Krankheiten. „Science works, bitches“ hat einmal der britische Evolutionsbiologe Richard Dawkins verkündet.

Um Therapien an Menschen, und in unserem Fall an Kindern, angedeihen zu lassen muss man (glücklicherweise) vorher beweisen, dass diese Therapien auch einen Mehrwert bringen und eine positive Wirkungen haben. Was in der Historie der Medizin nicht immer der Fall war und zu schrecklichen Entwicklungen, wie z.B. dem Contergan-Skandal, geführt hat.

Woher wissen wir das Imfpungen wirken?

Wissenschaftliche Studien, wie z.b. die sogenannte randomisiert-kontrollierte Studie, untersuchen die Wirksamkeit von Therapien. Hierbei wird eine Gruppe von Menschen, die möglichst homogen sein sollte, in zwei Gruppen geteilt. Gruppe A bekommt Medikament X und Gruppe B bekommt ein Placebo (oder eine bisherige Standardtherapie). Weder die Person, die die Medikamente verabreicht, noch der Patient wissen ob sie Medikament X oder Placebo bekommen (doppelblind). Die Zuteilung erfolgt nach dem Zufallsprinzip (randomisiert).

Je größer die Gruppe der Menschen, das sogenannte Kollektiv, desto eher werden statistische Fehler ausgeschlossen und die Aussagekraft eines Ergebnis steigt. Das hat sehr wichtige Implikationen.

Warum machen wir nun solche Studien und betreiben den Aufwand tausende Menschen zu vergleichen? Vielleicht lässt sich das wie folgt am besten erläutern. Sollte beim nächsten Familienbesuch das Thema „Krankheit“ aufkommen und eure Eltern einen weit entfernten Verwandte kennen,  der vor kurzem auf wundersame Weise von einer Krankheit geheilt wurde, ohne sich auf die „Schulmedizin“ zu verlassen, dann gibt es auf dieses Mysterium nur zweit Antworten:

  1. Einzelschicksale gibt es wie Sand and Meer und von diesen darf man auf nichts schließen
  2. Der Körper hat immense Selbstheilungskräfte

Durch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einer Fragestellung lässt sich die Spreu vom Weizen trennen. Dadurch nähert man sich einer Wahrheit an und muss vielleicht bisherige Annahmen verwerfen.

Nicht impfen ist asozial

Eine Population, also z.B. ein Land, kann man auch als Herde bezeichnen um sich einen Begriff aus dem Tierreich zu entlehnen. Um alle Individuen in der Herde zu schützen, muss nicht jedes einzelne Individuum geschützt werden. Wenn eine überwiegende Mehrheit einer Gruppe geschützt ist, dann sind dadurch alle geschützt. Dieses Konzept lässt sich auf viele Bereiche umlegen. Im Falle des Impfens wird dieser Begriff als Herdenimmunität bezeichnet.

impfgegner-2

Eltern, die ihre Kinder nicht impfen, sind asozial. Sie profitieren von dieser Herdenimmunität. Eltern, die meinen, dass sie ihre Kinder nicht impfen müssen und dann mit ihren gesund-gebliebenen Kindern argumentieren den besten Beweis für diese Hypothese zu haben, machen sich den Schutz der Gruppe zu Nutze.

Was muss ich als Eltern nun beachten?

Die Impfdebatte scheint schier endlos zu sein. Es wird immer wieder Eltern geben, die diesem Thema sehr skeptisch gegenüber stehen. Sei es die „böse, rein Profit-orientierte Pharmabranche“, das Judentum oder andere Dinge, die Impfgegner sagen.

Dass nun Kinder wieder an Masern versterben und Diptherie-Infektionen auftreten ist sehr real. Kinder, deren Eltern sich entscheiden ihre Kinder nicht zu impfen, stellen eine Gefahr für andere Kinder dar. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig beim Beginn in einer Kinderkrippe oder Kindergarten zu fragen, ob eine Impfpflicht besteht oder ob alle Kinder geimpft sind. Diese Orte sind naturgemäß die häufigsten Plätze, wo Krankheiten übertragen werden.

Was außer Frage steht ist, dass es diskutabel ist welche Impfungen in welchem Alter passend sind. Diese Frage ist in einem solchen Artikel nicht zu beantworten, weil es eine wissenschaftlich-medizinische Frage ist. Welche Imfpungen zu welchem Zeitpunkt gegeben werden sollen, sollte immer unter Berücksichtigung der ganzen Lebenssituation entschieden werden. So ist es vielleicht nicht unbedingt nötig ein Kind in der Großstadt „Zecken zu impfen“.

Ein Problem der Oberschicht?

Eltern in Entwicklungsländern verlangen Händeringend nach Impfungen, um die Leben ihrer Kinder zu schützen. Die Impfskepsis ist eine Erscheinung oberer Bildungsschichten. Das ist erstaunlich und traurig zugleich. Die Leben ebendieser scheinen teilweise so gesättigt zu sein, um Zeit zu haben die elementarsten Grundsätze in Frage zu stellen. Man will ja anders sein.

Ein Zitat, das man sich merken sollte

In einer Ausgabe des Economist stand vor einiger Zeit ein Satz, der diese Entwicklung wohl am besten beschreibt: „The biggest problem of vaccination is its own success. People don’t know diseases anymore, that have been eradicated through vaccines.“

Das größte Problem der Impfung ist ihr eigener Erfolg. Die Menschen kennen die Krankheiten nicht mehr, die durch Impfungen ausgerottet wurden.

11377158_856742257712740_8346492782254740060_n

Sind eure Kinder geimpft?